Zähe Angelegenheit

Tischtennis-Hessenliga: Rennertehausen setzt sich durch

Die Freude über den dritten Sieg in Folge war groß: die Rennertehäuserinnen mit (von links) Ute Ernst, Melanie Landau, Jessica Engelbach und Nina Klaus-Materna. Foto: mp

Rennertehausen. Gegen den SV Nieder-Ofleiden haben die Tischtennisspielerinnen des SV Rennertehausen in der Hessenliga ihren dritten Sieg in Folge eingefahren und damit ihr Punktekonto auf 7:5 ausgebaut. 8:5 hieß es am Ende.

Dieses Mal war es eine knappe Angelegenheit – das sah auch Mannschaftsführerin Melanie Landau so: „Das war ein sehr zähes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Aber wichtig sind nur die zwei Punkte, es geht nicht ums Schönspielen in dieser Klasse.“

Nach den Doppeln hatte es 1:1 gestanden. Melanie Landau und Ute Ernst siegten gegen Planz/Böttner ohne Probleme glatt in drei Sätzen. Im anderen Doppel mussten sich Nina Klaus-Materna und Jessica Engelbach in fünf hart umkämpften Sätzen geschlagen geben. Ute Ernst ging nach einem engen Spiel sehr unzufrieden als Verliererin von der Platte. Melanie Landau hingegen gewann ihr Auftakteinzel in fünf Sätzen und glich zum 2:2 aus. Schon jetzt zeigte sich, dass die Zuschauer viel Geduld brauchen würden.

Ernst: „Not gegen Elend“

Nina Klaus-Materna und Jessica Engelbach gewannen ihre Spiele und es stand 4:2 für den SVR. In Runde eins musste sich Melanie Landau Nieder-Ofleidens Nummer eins Joana Planz in fünf Sätzen geschlagen geben, allerdings stellte Ute Ernst den alten Abstand wieder her. Aber auch in diesem Spiel war Rennertehausens Nummer zwei nicht zufrieden. „Hier spielt Not gegen Elend“, schimpfte Ernst im vierten Satz, nachdem beide Spielerinnen den Ball an die 100-mal hin und her gespielt hatten. „Dies war sicherlich unser schlechtestes Hessenliga-Spiel, so einen Mist haben wir lange nicht mehr gespielt“, so Ernst. „Aber die Hauptsache war, dass wir als Sieger rausgegangen sind.

Nina Klaus-Materna sicherte ihrer Mannschaft dann den sechsten Punkt und Landau holte nach fünf engen Sätzen Punkt sieben. So blieb es Jessica Engelbach vorbehalten, mit ihrem Sieg gegen Michaela Stork den 8:5-Gesamterfolg zu sichern. „Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir gewonnen“, gab Landau zu Protokoll. „Wir sind froh, dass wir sieben Punkte auf der Habenseite haben, wenn man sich allerdings die Ergebnisse anschaut muss man sagen, dass die Liga sehr ausgeglichen ist und noch viel Arbeit auf uns wartet.“ (mp)

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