Hessenliga: Felsberg muss ohne Dirk Heimel zum Tabellendritten Richtsberg

Alles bereit für Besses Feier

Alles steht bereit für die Meisterfeier: Kapitän Sebastian Pfaff vom TSV Besse trifft auf das Tabellenschlusslicht. Foto: Kasiewicz/nh

Schwalm-Eder. Der TSV Besse will in der Tischtennis-Hessenliga im Heimspiel gegen den TTC Höchst/Nidder II sein Meisterstück abliefern, während es für den TSV Eintracht Felsberg beim TTV Richtsberg um Schadensbegrenzung geht.

TSV Besse – TTC Höchst/Nidder II (So. 14 Uhr). Wenn der Spitzenreiter auf das Schlusslicht trifft, stellt sich die Frage nach dem Favoriten nicht. Zumal das Hinspiel mit 9:1 eine klare Sache war. Und dennoch ist dies eine besondere Partie für Besse. Nicht deshalb, weil sie in der kleinen Schulturnhalle statt in der komfortablen Bilsteinhalle ausgetragen werden muss, sondern weil am vorletzten Spieltag die Meisterschaft klargemacht werden kann.

Allerdings stehen mit Stas Blumhardt, Petr Mottl und Moritz Beinhauer drei Spieler nicht zur Verfügung. Kapitän Sebastian Pfaff: „Da Nachwuchstalent Leon Wicke auch nicht dabei sein kann, kommt Daniel Lysik zum Einsatz.“ Die Gäste sammelten bisher nur drei Punkte, konnten aber mit einem 8:8 gegen Felsberg sowie 7:9-Niederlagen gegen Horas Fulda und Hofgeismar Hessenliga-Niveau nachweisen. Das gilt besonders für Top-Akteur Peer Kohlstetter. Auch Bernd Stippe (8:4-Siege) und Oliver Scherer (9:1) punkteten im unteren Paarkreuz eifrig.

TTV Richtsberg – TSV Eintracht Felsberg (Sa. 18 Uhr). Die Eintracht hatte Zeit, die 2:9-Packung gegen Hofgeismar zu verarbeiten und ist mit ihrem Drei-Punkte-Polster auf den Abstiegs-Relegationsrang zufrieden. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir als Aufsteiger 13 Punkte holen würden“, gestand Kapitän Thilo Leis. Einen davon knöpften sie völlig überraschend dem damals ersatzgeschwächten Tabellendritten TTV Richtsberg ab. Diesmal wollen die Marburger in Bestbesetzung antreten.

Besonders stark einzuschätzen ist Spielertrainer Asen Asenov, der mit einer 12:2-Rückrundenbilanz zu den besten Akteuren zählt. Die Felsberger müssen ihren Spitzenmann Dirk Heimel ersetzen, für den Jörg Kuhn im unteren Paarkreuz nachrückt. „Damit wird die Aufgabe noch schwerer“, sieht Leis nur geringe Chancen. Er hofft aber auf Punktgewinne in der Mitte durch Andy Zimmermann und Thomas Jung und traut Philipp Imberger gegen Johannes Linnenkohl etwas zu. (zrh)

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