Tischtennis:

Nils Hohmeier triumphiert mit der niedersächsischen Auswahl

Zufrieden mit seiner Leistung: Nils Hohmeier hatte beim Deutschlandpokal in Dissen genug Grund zum Jubeln. Foto: Steinbrenner/bf

Dissen. Als beim Deutschlandpokal der Jungen in Dissen am Teutoburger Wald die Siegerehrung stattfand, strahlte ein Tischtennisspieler aus Echte über das ganze Gesicht: Nils Hohmeier gewann - wie schon vor drei Jahren, damals allerdings noch in der Schüler-Konkurrenz - mit der Auswahl des niedersächsischen Tischtennis-Verbandes das prestigeträchtige Turnier.

„Natürlich sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte der 18-Jährige und erhielt von seinen Teamkollegen Tobias Hippler (Celle), Jannik Xu (Bolum), Jonah Schlie (Lunestedt) und Cedric Meissner (Bledeln) ein zustimmendes Kopfnicken. „Wir sind als Favorit gestartet. Es hat an beiden Tagen alles gepasst.“ Der Drittliga-Spieler des TuS Celle misst dem Triumph große Bedeutung zu, „denn den deutschen Pokal gewinnt man nicht jede Woche. Deshalb ist dieser erste Platz schon etwas besonderes.“

Im Finale gegen Baden-Württemberg wurden die Gastgeber ihrer Favoritenrolle gerecht und feierten einen souveränen 4:1-Erfolg. Verbandstrainer Frank Schönemeier (Hannover) nominierte Nils Hohmeier sowohl für das Einzel als auch für das Doppel mit seinem Vereinskameraden Hippler. Im Einzel befand sich Hohmeier gegen Tom Mayer (Weinheim) eigentlich schon auf der Verliererstraße. Mit 8:11, 11:13, 11:7 und 4:8 lag er zurück, drehte dann allerdings noch die Partie (15:13, 11:6). Xu hatte zuvor gegen Alexander Gerhold (Wöschbach) gewonnen und auch Hippler bezwang Tom Eise (Weil) mühelos.

Dass Hohmeier/Hippler das zwischenzeitliche Doppel gegen Mayer/Eise deutlich mit 3:11, 7:11 und 8:11 verloren, interessierte nach dem 3:0-Sieg von Jannik Xu gegen Tom Mayer niemanden mehr.

Trotz der aktuellen Doppelbelastung, Hohmeier schrieb nur einen Tag nach dem Deutschlandpokal seine Abiturklausur im Fach Politik, zeigte sich das Talent aus Echte in einer sehr guten Form und verlor an beiden Tagen keines seiner Einzel. „Vielleicht war es ganz gut, durch den Schulstress im Vorfeld ein wenig abgelenkt gewesen zu sein.“ Nun gilt die volle Konzentration seiner altersbedingt letzten Teilnahme an den Deutschen Jugend-Meisterschaften, die am 23. und 24. April in Essen ausgetragen werden. (bf)

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