Tischtennis: Heimische Top-Klubs erwischen hervorragenden Start in die Saison

Auedamm und SVH räumen ab

Hielt sich schadlos: Sarah-Carina Grede (KSV). Foto: Schachtschneider

Kasseler Die Tischtennis-Saison ist noch jung, aber die ersten Ergebnisse der KSV Auedamm in der Damen-Regionalliga sowie der SVH Kassel in der Oberliga der Herren sind durchaus bemerkenswert. Auedamm verteidigt mit einem deutlichen 8:2-Sieg gegen die Zweitliga-Reserve der TTVg Kleve erfolgreich die Tabellenspitze. Einen gelungenen Einstand in der Serie feierten die Harleshäuser: 9:3 gegen TuS Kriftel, 9:0 gegen DJK Blau-Weiß Münster.

AUEDAMMS ERFOLGSSERIE

Die Kasselerinnen waren den Gästen, die allerdings mit drei Reservespielerinnen antraten, haushoch überlegen. Sowohl K. Heidelbach/Tschunichin als auch Engel/Grede zeigten den Gegnerinnen vom Niederrhein bei ihren Viersatzsiegen in den Auftaktdoppeln die Grenzen auf.

Noch deutlicher verliefen die anschließenden Einzel im Spitzenpaarkreuz: Christine Engel machte gegen Beltermann in nur drei Sätzen ebenso kurzen Prozess wie Sarah-Carina Grede in einem Klassespiel gegen Liedermeier.

Im hinteren Paarkreuz erhöhte Katja Heidelbach gegen Klußmann locker auf 5:0. Anschließend musste sich Diana Tschunichin der starken Michajlova beugen und damit die erste Saisonniederlagequittieren.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild: Engel gewann in drei und Grede in vier Sätzen. Zwar unterlag danach Heidelbach Michajlova, Tschunichin ließ aber anschließend nichts mehr anbrennen. HARLESHÄUSER TOPSTART

Gegen Kriftel kam die SVH vor 80 begeisterten Zuschauern zunächst nur schwer aus den Startlöchern. Sowohl Hilgenberg/Weber in vier als auch Gallina/Bierwirth in fünf Sätzen mussten den Südhessen bei nur einem knappen Sieg von Urbanek/Schmidt zunächst die Führung überlassen.

Doch dann zogen die Kasseler eindrucksvoll davon. Nacheinander punkteten Jan Urbanek, David Gallina, Niklas Hilgenberg, Noah Weber und Tom Schmidt zur 6:2-Führung. Sichtlich nervös hatte dann Florian Bierwirth bei seinem Einstand das Nachsehen. Urbanek, Gallina und Hilgenberg spielten jedoch gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs ihre klare Überlegenheit aus.

Noch deutlicher war die Überlegenheit gegen Münster. Gegenüber der SVH traten die Südhessen ohne ihren Spitzenspieler Jörg Roßkopf, der als Bundestrainer bei der Europameisterschaft in Russland weilte, als auch den Spielern aus dem mittleren Paarkreuz an. Letztlich hatten die Blau-Weißen nur fünf Spieler zur Verfügung. Und das, obwohl der Klub über elf Herrenmannschaften verfügt.

So hatten die Kasseler nach 80 Minuten die Punkte unter Dach und Fach. Abgesehen von drei kampflos erzielten Punkten machten die Nordhessen im Doppel mit Hilgenberg/Weber und Urbanek/Schmidt sowie Urbanek, Gallina, Hilgenberg, Weber und Bierwirth in den Einzeln kurzen Prozess. (nb)

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