Spielfilm: Bierwirth steigert sich und lässt Koch abblitzen - Gallina überragend

Baron macht‘s wieder spannend

Sorgte für einen von zwei Besser Einzelpunkten: Florian Bierwirth, der Julian Koch schlug. Foto: Kasiewicz

Besse. Mit 3:9-Spielen und 13:31-Sätzen musste sich der TSV Besse im Nachbarduell der Tischtennis-Oberliga dem Tabellenzweiten SVH Kassel klarer als erwartet beugen. Der Spielfilm:

Baron/Kaszuba – Urbanek/Koch 3:1 (9:11, 11:7, 11:5, 11:8). Das TSV-Top-Doppel kam nur stockend auf Betriebstemperatur. Mit der größeren Angriffsdynamik reichte es doch noch zu einem Vier-Satz-Erfolg.

Wasik/Pfaff - Hilgenberg/Weber 0:3 (9:11, 5:11, 2:11). Die Hoffnungen, die der knapp verlorene Auftaktsatz weckte, schwanden schnell. Im dritten Durchgang gab es praktisch keine Gegenwehr des klar unterlegenen Besser Duos mehr.

Bierwirth/Beck – Gallina/Röhr 0:3 (3:11, 7:11, 11:13). Erst im dritten Durchgang, in dem das Besser Duo zwei Satzbälle hatte, war es ein Duell auf Augenhöhe.

Wasik – Weber 1:3 (12:10, 5:11, 8:11, 9:11). Trotz 2:6-Rückstandes konnte Wasik den ersten Satz noch „klauen“. Im zweiten Durchgang lag Weber wiederum mit 6:2 vorn, hatte seine Lehren gezogen und ließ sich technisch versiert angreifend nicht mehr düpieren.

Baron – Urbanek 0:3 (6:11, 8:11, 7:11). Die Nummer zwei des TSV blieb im Duell mit seinem Landsmann, der konzentrierter zu Werke ging, unter seinen Möglichkeiten. Den wuchtigen Angriffsaktionen von Baron standen zu viele Flüchtigkeitsfehler gegenüber.

Kaszuba – Röhr 1:3 (11:8, 4:11, 6:11, 9:11). Eine hochkarätige Auseinandersetzung zweier kompromissloser Angriffsspieler. Letztlich hatte Röhr, der Kaszuba wiederholt reaktionsschnell auskonterte, mit Netz-und Kantenbällen im vierten Satz das glücklichere Händchen.

Beck – Gallina 0:3 (1:11, 5:11, 3:11). Selten hatte der TSV-Routinier so wenig Möglichkeiten, einen Kontrahenten zu stoppen. Gallina punktete mit Vorhand- und Rückhandangriffsbällen nach Belieben.

Bierwirth – Koch 3:1 (8:11, 11:8, 11:5, 11:6). Der 16-jährige Besser kämpfte um jeden Punkt und bekam so zunehmend Oberwasser. Am Ende war‘s sogar ein sicherer Sieg.

Pfaff – Hilgenberg 1:3 (6:11, 12:10, 6:11, 8:11). Gegen den neuen Bezirksmeister lieferte der Besser Kapitän einen offenen Schlagabtausch. Hatte aber nur im zweiten Durchgang, den er nach 10:7-Führung erst mit dem vierten Satzball gewann, das bessere Ende für sich.

Wasik – Urbanek 1:3 (11:7, 6:11, 2:11, 5:11). Den Auftaktsatz gewann Wasik trotz reduziertem Vorhandeinsatz, dann war der Tank leer. Im dritten Durchgang war dem angeschlagenen Tschechen erst bei 0:8-Rückstand der erste Punkt vergönnt.

Baron – Weber 3:2 (5:11, 4:11, 11:5, 11:9, 11:8). Baron-Matches kosten Nerven. Zwei Sätze lang agierte die Nummer zwei des TSV enttäuschend, steigerte sich aber mit dem Gewinn des dritten Satzes. Trotzdem machte er es (unnötig) spannend.

Kaszuba – Gallina 0:3 (9:11, 5:11, 5:11). Der Pole musste nach engem Auftaktsatz die Extra-Klasse des Ex-Bessers anerkennen.

Von Reinhold Döring

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