Herren-Hessenliga: Kann Aufsteiger Felsberg zwei Konkurrenten hinter sich lassen?

Beck: Drei Titelanwärter

+
Hoffnungsträger des TSV: Spitzenspieler Petr Wasik.

Schwalm-Eder. Die Karten liegen auf dem Tisch: Nach er Veröffentlichung der Mannschaftsaufstellungen der zehn Teams der Tischtennis-Hessenliga mit den entsprechenden Leistungszahlen (QTTR-Werte) der einzelnen Spieler können die heimischen Vertreter ihre Chancen ausloten.

„Eigentlich sieht es ganz gut aus für uns, die Hauptkonkurrenten um den Meistertitel dürften Richtsberg und Mittelbuchen sein,“ steckt Peter Beck, Nummer sechs des TSV Besse, den engsten Kreis der Titelanwärter ab. Ein Edermünder Trumpf: Das unveränderte Spitzenpaarkreuz mit Petr Wasik und Michal Baron, das allerdings hart gefordert werden wird.

Der TTV Richtsberg baut auf den starken bulgarischen Spitzenspieler Asen Asenov sowie auf Alexander Weiß, Marco Specht und den Deutschen-Vizemeister der Verbandsklassenspieler, Johannes Linnenkohl. Allerdings: Mit Arnoldas Domeika und Adam Janicki haben zwei Leistungsträger den Verein verlassen.

Daher scheint der SV Mittelbuchen, der mit dem Tschechen Lukas Soucek, Rick Burkard und Nasratullah Nuri gleich drei überragende Akteure aufbieten kann, der große Gegenspieler zu werden. Zumal sich die Hanauer im unteren Paarkreuz durch Fabian Lenke vom letztjährigen Meister Gießener SV verstärken konnten.

Nicht zu unterschätzen ist auch die TTG Kirtorf-Ermenrod, die mit Miroslav Stepka (2078) einen neuen Top-Akteur aus Tschechien verpflichtet hat, der die Mittelhessen gemeinsam mit Landsmann Jakub Svec anführt. Deutlich zugelegt hat der FV Horas Fulda mit Michael Schneider (2088) und den Neuzugängen Florian Leidheiser ( TG Langenselbold) und Thomas Kapusta (SV Uttrichshausen), der in der Relegation Felsberg mit 9:4 bezwang.

Hoffnungsträger der Eintracht: „Rückkehrer“ Dirk Heimel.

Der Blickwinkel von Aufsteiger Eintracht Felsberg ist nach unten gerichtet. „Gegen die Spitzenteams geht es für uns nur um Schadensbegrenzung“, erklärt Abteilungsleiter Kuhn, hat aber mit Buchonia Flieden und TTC Höchst/Nidder II zwei Teams auf dem Zettel, „die schlagbar sind und die wir hinter uns lassen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen.“ Dabei gibt der 9:1-Relegationssieg über Flieden trotz deren Neuzugang Stephan Schmatz (TTC Richelsdorf) Zuversicht. Ebenso, dass Spitzenspieler Dirk Heimel wieder verstärkt eingreifen will.

Keinesfalls chancenlos sieht Jörg Kuhn seine Mannschaft gegen Mitaufsteiger TTC Hofgeismar. Der hat „vorn“ Torsten Hofmann und den Polen Andrzej Biziorek gemeldet und im unteren Paarkreuz Philipp Schröder vom SV Bergheim eingebaut.

Ein besonderes Kunststück glückte dem TTC Höchst/Nidder, der nach dem Aufstieg der Reserve nun sogar mit zwei Mannschaften in der Hessenliga vertreten ist. Wobei die „Erste“ den Abgang ihres Spitzenmannes Thomas Schmidt durch Neuzugang Raymond Kinner (TTV Gründau) kaum kompensieren kann.

Von Reinhold Döring

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.