Bernd Nagel und sein freiwilliger Rückzug in die Kreisklasse Süd

Hat mal gegen einen chinesischen Weltmeister gespielt und richtig eins auf die Mütze bekommen: Bernd Nagel. Foto:  zhm

Frebershausen. Ein dicker grauer Aktenordner mit Zeitungsberichten aus über 40 Jahren liegt auf dem Tisch, als Bernd Nagel mich in seiner Wohnstube in Frebershausen empfängt. Es ist früher Nachmittag, ein Zeitpunkt, an dem der 49-Jährige sein Tagewerk schon geschafft hat.

Der Vater von zwei Kindern ist sportlich aktuell beim TTC Kellerwald IV in der 1. Kreisklasse Süd beheimatet: Und da ist er mit Abstand der stärkste Spieler der gesamten Klasse. Mit 34:0 Punkten und einem Bilanzwert von 11.565 liegt er einsam an der Spitze der aktuellen Spieler-Rangliste.

Nagels Rückzug in die Niederungen der Kreisklasse ist freiwillig und auch seinem Job und der Familie geschuldet. Der Frebershäuser könnte problemlos - wie in früheren Jahren - noch höherklassig spielen. Doch als Metzgermeister muss Nagel früh raus. Verpflichtungen wie für höherklassige Teams regelmäßig anzutreten und zu trainieren, denen will und kann er sich nicht mehr unterwerfen.

Die Tischtennis-Karriere des Vaters eines Sohnes (10) und einer Tochter (22) begann vor rund 40 Jahren - natürlich in Frebershausen. Wolfgang Würtele, damals ein engagierter Coach in dem kleinen Kellerwald-Ort, holte den Neunjährigen einst an die Platte beim TTV Frebershausen.

Mehr über die Tischtennis-Karriere Bernd Nagels lesen Sie in der Printausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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