Tischtennis-Oberliga: Aufsteiger Felsberg muss auf Dirk Heimel verzichten

Besse Favorit im Derby

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Sieht seine Mannschaft als klaren Außenseiter: Thilo Leis vom TSV Eintracht Felsberg.

Felsberg. Zuletzt trennten sie zwei Spielklassen, jetzt treffen sie im Hessenliga-Derby aufeinander: Aufsteiger TSV Eintracht Felsberg und Oberliga-Absteiger TSV Besse .

Das Duell der beiden stärksten Tischtennis-Sextetts des Schwalm-Eder-Kreises wird in Felsberg nicht in der gewohnten Alten Schulturnhalle, sondern in der benachbarten Großsporthalle (So. 11 Uhr) ausgetragen.

„Sicher kein Vorteil für uns, aber wegen eines Dachschaden nötig“, erläutert Thilo Leis. Der Eintracht-Kapitän hat zwar wieder Philipp Imberger an Bord, jedoch fehlen diesmal die Nummer eins Dirk Heimel und der verletzte Holger Ebert. „Unter diesen Umständen können wir natürlich gegen Besse kaum bestehen und wären froh über jeden einzelnen Punktgewinn“, will Leis eine „Zu-Null-Klatsche“ gegen die für ihn klar favorisierten Edermünder verhindern.

Sein Einsatz im Derby steht noch auf der Kippe: Stas Blumhardt vom TSV Besse.

Allerdings kann der TSV Besse ebenfalls nicht in Bestbesetzung antreten. Die Nummer zwei Michal Baron wird fehlen und hinter dem Einsatz von Stas Blumhardt steht ein Fragezeichen. „Wir sind jetzt aber in der Lage, starke Ersatzspieler aus unserem Verbandsliga-Team nachrücken zu lassen, die gegen Felsberg auch punkten können“, ist TSV-Kapitän Sebastian Pfaff nicht bange. Mögliche Kandidaten für einen Einsatz sind Dirk Mayer soiwe die beiden Tschechen Petr Mottl und Jan Kubat.

Zudem sieht Pfaff sein Sextett im Top-Paarkreuz durch Petr Wasik und Matheusz Kaszuba so gut aufgestellt, dass gegen Philipp Imberger und Andy Zimmermann „ziemlich sicher drei oder gar vier Einzelsiege kommen sollten“. Die engsten Duelle sind im mittleren Paarkreuz, in das Pfaff und eventuell auch Peter Beck aufrücken müssen, zu erwarten. Denn dort präsentiert die Eintracht den bei ihrer 6:9-Auftaktniederlage in Kirtorf-Ermenrod zweifach siegreichen Alexander Hoyer und den ebenfalls überzeugenden Thomas Jung.

Ein Vorteil der Edertaler könnten die gut eingespielten und in der vergangenen Saison erfolgreich agierenden Doppel sein. Über die verfügen die Gäste, die sich gut vorbereitet haben, nicht. Jedoch steht mit Wasik/Pfaff ein bewährtes Spitzendoppel bereit, die weiteren Duos werden kurzfristig nominiert.

Von Reinhold Döring

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