Tischtennis: Zwei weitere Niederlagen für TSV

Besse steigt aus der Oberliga ab

Sebastian

Edermünde. Der Strohhalm war zu dünn. Die 3:9-Niederlage des TSV Besse beim TTV Braunfels besiegelte den Abstieg der Edermünder aus der Tischtennis-Oberliga. Das 7:9 beim Gießener SV hatte dann nur noch statistischen Wert.

„In Braunfels war deutlich mehr drin, aber wir haben zu oft in den Entscheidungssätzen gepatzt“, ärgerte sich ein enttäuschter Sebastian Pfaff. Auch weil er selbst an zwei bitteren Einzel-Niederlagen zu knabbern hatte. Zunächst zog der TSV-Kapitän mit 2:3 (9:11 im fünften Satz) gegen Kai Uwe Dworschak den Kürzeren – trotz 2:0-Führung. Gegen Fritz Lattermann erkämpfte er erneut eine 2:0-Vorsprung, lag im dritten Satz sogar mit 9:5 vorn, verlor diesen noch und kassierte am Ende mit 2:3 den zweiten Nackenschlag.

Nicht besser erging es am Spitzenbrett Mateusz Kaszuba beim 2:3 gegen Michael Mengel. Auch Petr Wasik verlor das Top-Duell mit 2:3 gegen Xiaojun Gao sehr knapp. Der Tscheche hatte zuvor aber schon mit 3:2 gegen Michael Mengel seinen obligatorischen Einzelgewinn verbuchen können. Zudem setzte sich Wasik an der Seite von Peter Beck mit 3:1 gegen Mengel/Ferber durch. Die beiden übrigen Doppel gingen ebenso wie die Einzel von Kaszuba gegen Gao, von Beck gegen Lattermann und von Nachwuchstalent Leon Wicke gegen Gregor Pitsch jeweils in drei Sätzen an die Mittelhessen. Lediglich Dirk Mayer konnte im dritten Paarkreuz noch einen 3:0-Sieg gegen Timo Ferber beisteuern.

In Gießen erwischte der Vorletzte mit nur einem Doppelgewinn von Pfaff/Mayer (3:1 gegen Preuss/Wingert) keinen guten Start. Überraschte aber mit zwei Siegen im Top-Paarkreuz, wo sich Petr Wasik mit 3:2 gegen Adam Janicki durchsetzte und Mateusz Kaszuba mit 3:0 seinen Landsmann Milos Pryzibylik bezwang. Mit weiteren Erfolgen von Sebastian Pfaff (3:1 gegen Preuss) und Dirk Mayer (3:2 gegen Wingert) erkämpfte der TSV eine 5:4-Führung.

Die Wasik mit einem Viersatz-Sieg gegen Pryzibylik auf 6:4 ausbaute. Dann riss der Faden. Vier Niederlagen in Folge von Kaszuba (0:3 gegen Janicki), Pfaff (0:3 gegen Elzaher), Beck (2:3 gegen Preuss) und Mayer (0:3 gegen Merkel) brachten die Uni-Städter nach vorn. Erst Leon Wicke, der mit dem 3:1 gegen Philipp Wingert seinen ersten Oberliga-Sieg holte, vertagte die Entscheidung auf das Schlussdoppel. In dem Wasik/Beck gegen Pryzibylik/Elzaher in drei Sätzen unterlagen. Foto: Kasiewicz/nh

Von Reinhold Döring

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