Hessenliga: Leis holt Ehrenpunkt 

TSV Besse gewinnt gegen Eintracht Felsberg und stürmt Richtung Aufstieg

+
Jubelpose: Peter Beck gewann 4:1 gegen Philip Tonn, im Doppel mit Leon Wicke und vor allem im Derby mit dem TSV Besse 9:1. 

Edermünde. Der Favorit hat sich behauptet: Der TSV Besse gewann das Kreisderby in der Hessenliga gegen den TSV Eintracht Felsberg mit 9:1 und ist damit auf Meisterschaftskurs.

Wer soll diese famosen Besser stoppen? Die Felsberger waren dazu nicht in der Lage. Deren vage Hoffnungen, trotz des Fehlens von Heimel, mit ihren starken Doppeln gut ins Spiel zu kommen, platzten schnell. Dass Tonn/Hoyer mit 0:3 gegen Kaszuba/Malinowski wenig ausrichten konnten, war eingeplant. Aber schon die Niederlage von Zimmermann/Imberger in vier Sätzen (11:7, 7:11, 8:11, 6:11) gegen Pfaff/Mayer war ein herber Dämpfer. Doch es sollte noch ärger kommen, denn auch die bisher von Erfolg zu Erfolg eilenden Jung/Leis mussten sich mit 1:3 (8:11, 11:6, 6:11, 8:11) gegen Beck/Wicke geschlagen geben. „Das wär ärgerlich. Wir kamen gar nicht zurecht, die Bälle sind uns oft sogar ins Gesicht gesprungen“, haderte Thilo Leis.

Für die Gastgeber hätte es nicht besser laufen können. „Mit diesem 3:0 im Rücken kann in den Einzeln-Duellen nicht mehr viel schiefgehen“, war sich Besses Kapitän Sebastian Pfaff früh sicher. Und hatte dann Philipp Imberger in drei Sätzen (11:6, 11:7, 11:4) immer im Griff. Was mit Abstrichen auch für Kacper Malinowski galt, der beim 3:1 (11:2, 10:12, 11:7, 11:3) gegen den in guter Form agierenden Andy Zimmermann einen Satz mehr benötigte.

Im mittleren Paarkreuz musste Mateusz Kaszuba nach verpatztem Auftakt schon alle Angriffswucht aufbieten, um Thomas Jung mit 3:1 (8:11, 15:13, 11:6, 12:10) in Schach zu halten. Ebenso benötigten Peter Beck (3:1 gegen Philipp Tonn) und Dirk Mayer (3:1 gegen Alexander Hoyer) einen vierten Durchgang.

Das emotionalste Einzel lieferte Nachwuchshoffnung Leon Wicke über fünf Sätze (11:8, 10:12, 13:15, 11:4, 10:12) gegen Routinier Leis, wobei der Eintracht-Kapitän im Entscheidungssatz nach 10:7-Führung erst den vierten Matchball zum Ehrenpunkt verwandeln konnte. „Völlig verdient für die Felsberger, aber schade fürs Leon, der eine starke Leistung geboten hat“, lobte Pfaff, der quasi im Schatten dieses engen Matches den neunten Punkt mit 3:0 (11:9, 11:6, 11:6) gegen Zimmermann erkämpfte.

Von Reinhold Döring

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.