Tischtennis: Hessenliga-Meister nimmt Aufstiegsrecht wahr – Mannschaft wird nicht verstärkt

TSV Besse tritt in Oberliga an

Manfred

Edermünde. Es hat lange gedauert, aber jetzt ist die Entscheidung gefallen. Die Tischtennisspieler des TSV Besse werden ihr Aufstiegsrecht, das sie sich als Meister der Hessenliga souverän erkämpft haben, wahrnehmen und in der kommenden Saison in der Oberliga Hessen antreten. Die Edermünder kehren damit nach einjähriger Abstinenz wieder in die vierthöchste Spielklasse zurück.

Diese schwierige Entscheidung traf der TSV Besse erst nach Ablauf der Wechselfrist, um ausloten zu können, wie die Konkurrenten aufgestellt sind. In einer Team-Sitzung konnte jeder Spieler sein Votum für die Hessen- oder Oberliga abgeben. Die Meinung der beiden ausländischen Akteure Petr Wasik und Mateusz Kaszuba war zuvor eingeholt worden. „Wir haben alle Vor- und Nachteile abgewogen und schließlich hat sich die Mannschaft für den Aufstieg entschieden“, erklärte Teamchef Manfred Pfaff, der die nötigen Unterlagen bereits dem Oberliga-Klassenleiter übersandt hat.

Ein weiteres Jahr in der Hessenliga wäre angesichts der Überlegenheit in der vergangenen Spielrunde (34:2-Punkte) wenig motivierend gewesen. „Klar ist, dass uns jetzt eine schwierige Saison bevor steht. Die Zuschauer können sich jedoch jetzt wieder auf attraktive Duelle mit starken Gästeteams in der Bilsteinhalle freuen,“ blickt Pfaff mit gemischten Gefühlen nach vorn, denn Neuzugänge wird es nicht geben: „Gern hätten wir einen geeigneten Spieler aus der Region verpflichtet. Doch das hat sich nicht realisieren lassen und eine dritten ausländischen Akteur können und wollen wir uns nicht leisten“.

Somit wird es der Meister-Kader mit den beiden Spitzenspielern Petr Wasik und Mateusz Kaszuba sowie Sebastian Pfaff, Stas Blumhardt, Peter Beck und Dirk Mayer richten müssen. Gegen die Top-Teams der Liga sieht TSV-Routinier Peter Beck wenig Möglichkeiten etwas auszurichten. Aber aussichtslos ist für ihn die neue Herausforderung keinesfalls: „Wenn der Klassenerhalt gelingen soll, müssen wir auf jeden Fall Mitaufsteiger SV Mittelbuchen und wahrscheinlich die DJK Münster hinter uns lassen.“

Damit das Saisonziel „Klassenerhalt, notfalls auch über die Relegation“ erreicht werden kann, darf es allerdings keine gravierenden personellen Ausfälle geben. Denn die TSV-Ersatzbank ist mit Moritz Beinhauer und Nachwuchstalent Leon Wicke, den beiden Spitzenspielern der Bezirksligamannschaft, nur spärlich besetzt. Foto: nh Kommentar

Von Reinhold Döring

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