Tischtennis-Oberliga: TSV führt Tabelle nun souverän mit 22:0-Punkten an

9:1 und 9:0 für Besser Topteam

Erfolgreich mit Besses erster Mannschaft: Moritz Beinhauer, der nach dem Rückzug der „Zwoten“ aufgerückt ist. Foto: Kasiewicz

Edermünde. In der Tischtennis-Hessenliga marschiert der TSV Besse nach dem 9:1-Auswärtssieg beim TTC Hofgeismar und einem 9:0 bei SV Buchonia Flieden weiter souverän in Richtung Meisterschaft.

SV Buchonia Flieden – TSV Besse 0:9. Zum Rückrundenauftakt hatte das TSV-Sextett beim Tabellenvorletzten leichtes Spiel, obwohl die Osthessen in Bestbesetzung antraten. Und konnte selbst gut verkraften, dass Stas Blumhardt fehlte. Denn Moritz Beinhauer, der jetzt zum Aufgebot des Hessenligateams zählt, machte seine Sache als Nachrücker mit einem 3:1 (11:7, 11:13, 11:5, 14:12)-Sieg gegen Christoph Bode ausgezeichnet. „Moritz wird sicher im Verlauf der Rückrunde noch öfters zum Einsatz kommen“, lobte Peter Beck seinen Doppelpartner, mit dem er zu Beginn mit 3:2 gegen C. Bode/Ghazouani gewonnen hatte. Den Entscheidungssatz benötigten, nach 1:2-Rückstand auch Pfaff/Kaszuba beim 3:2 über M.Bode/Auth. Mayer/Wasik setzen sich ohne Satzverlust gegen Schäfer/R.Bode durch.

Im Einzel musste sich Beck mit Fliedens Neuzugang Christian Auth auseinandersetzen, den der TSV-Routinier mit 3:0 gut im Griff hatte. Im Spitzenpaarkreuz gab Petr Wasik beim 3:1-Sieg gegen Daniel Schäfer einen Satz ab, während Mateusz Kaszuba beim 3:0-Erfolg über Michael Bode nur im Auftaktsatz (15:13) wackelte. Die übrigen Einzelsiege erkämpften Sebastian Pfaff im mittleren Paarkreuz gegen Rüdiger Bode sowie Dirk Mayer im unteren Paarkreuz gegen Housain Ghazouani jeweils in drei Sätzen.

TTC Hofgeismar - TSV Besse 1:9. Wer auf einen spannendes Nordhessen-Derby gesetzt hatte, kam in Hofgeismar nicht auf seine Kosten. Die deutliche Überlegenheit des Herbstmeisters, der in bester Besetzung angereist war, wurde schon in den Doppeln deutlich. Lediglich Pfaff/Kaszuba mussten beim 3:1 (16:18, 11:9, 11:4, 11:9) gegen Hofmann/Biziorek einen Satz abgeben. Wasik/Mayer hatten beim 3:0 gegen Schröder/Beer ebenso wenig Mühe wie Blumhardt/Beck beim 3:0 gegen Knittel/Sonnabend.

Diese 3:0-Führung war vorentscheidend, zumal wenig später die Luft fast völlig raus war. Denn Hofgeismars Nummer eins Torsten Hofmann streckte nach wenigen gespielten Bällen die Waffen gegen Mateusz Kaszuba und trat zum zweiten Durchgang gegen Wasik gar nicht mehr an. So sahen die Zuschauer im vorderen Paarkreuz nur das Duell zwischen dem Ligabesten Petr Wasik und dem Polen Andrzej Biziorek, das der Tscheche im TSV-Dress mit 3:0 (11:6, 11:8, 11:5) dominierte.

Enger ging es im mittleren Paarkreuz zu: Sebastian Pfaff wurde bei seinem Dreisatz-Erfolg (11:7, 12:10, 13:11) von Philipp Schröder bis zum letzten Ballwechsel gefordert, während Stas Blumhardt mit 1:3 gegen Tobias Knittel den einzigen Gegenpunkt hinnehmen musste. Anschließend setzten Dirk Mayer (3:0 gegen Louis Sonnabend) und Peter Beck (3:0 gegen Frank Beer) die Reihe der klaren Einzelgewinne fort. „Das Wochenende ist optimal für uns gelaufen. Mit den beiden Siegen haben wir unser Spielverhältnis nochmals verbessert“, bilanzierte Kapitän Sebastian Pfaff, dessen Team jetzt mit 22:0-Punkten vorn liegt. (zrh)

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