Was war denn da los? Ihringshausen feiert vier Tischtennis-Titel in einer Spielzeit

Beste Saison der Klubgeschichte

Sonja Zimmermann

Ihringshausen. Was war denn das für eine starke Spielzeit der Tischtennisabteilung des TSV Ihringshausen? Vier Meisterschaften und einen zweiten Platz haben die abgelaufene Spielzeit zur erfolgreichsten in der fast 70-jährigen Vereinsgeschichte der Fuldataler werden lassen. Der Klub hat zehn Seniorenteams.

Die Meister

Ganz stark spielte die erste Damenmannschaft des TSV in der Bezirksoberliga. Mit nur einer Niederlage und 28:4-Punkten fuhren sie vor Weiterode souverän die Meisterschat ein. Auch die Damen der Dritten holten den Titel. Dominant in ihren Spielklassen waren bei den Herren die Teams der dritten Mannschaft in der Kreisliga (44:0-Punkte!) und die vierte, die den Titel in der 1. Kreisklasse feierte. Die Männer der Fünften sicherten sich in der 2. Kreisklasse den zweiten Rang.

Der Erfolg

„Ein solches Ergebnis ist absolut genial“, sagt Spartenleiterin Sonja Zimmermann. „Vier Titelgewinne und eine Vizemeisterschaft sind für unseren Verein herausragend – und machen uns sehr stolz“, sagt sie weiter. Ihr Aufstiegsrecht wird die erste Damenmannschaft aus Personalgründen aber nicht wahrnehmen.

Die Saison

Von Beginn an lief es bei den fünf TSV-Teams wie am Schnürchen. „Und das war überraschend“, sagt Zimmermann. Denn keine Meisterschaft sei im Vorfeld klar gewesen. „Und es war fast alles eng bis zum Schluss, aber wir haben gut gekämpft und uns am Ende zum Glück auch durchgesetzt“, sagt die 41-Jährige.

Das Geheimrezept

Ehrgeiz, Wille und die Berreitschaft, in einer höheren Spielklasse auszuhelfen, waren laut Zimmermann entscheidende Faktoren auf dem Weg zu einem so erfolgreichen Jahr. Denn im gesamten Saisonverlauf seien enorme Personalprobleme zu beklagen gewesen.

„Aber bei uns geht es auch ganz familiär zu“, sagt Zimmermann und nennt einen weiteren Aspekt. So veranstaltet der Klub jährlich ein eigenes Turnier, fährt mit seinen Mitgliedern ins Trainingslager und bestreitet Freundschaftsspiele gegen einen befreundeten Verein aus Rumänien.

Die Zukunft

Darum macht sich die Vorsitzende noch keine Gedanken. „Aber natürlich gehen wir optimistisch in die neue Saison – und dann sehen wir am Ende, was dabei herauskommt.“ Die Teams gehen nahezu unverändert in die neue Runde.

Von Nico Beck

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