Bezirksoberliga-Hit

Riedemann schlägt Hannes und Röhrenfurth schafft nach 0:4-Rückstand noch 8:8

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Makellose Bilanz im Spitzenpaarkreuz: Niklas Riedemann (Röhrenfurth), der die Laxer Marc Hannes und Marton Töltl im oberen Paarkreuz abblitzen ließ. 

Die Vorentscheidung im Meisterschaftskampf der Tischtennis-Bezirksoberliga wurde vertagt. Denn: Im Spitzenspiel teilten sich der TTC Lax und der TSV Röhrenfurth beim 8:8 die Punkte - das vierte Remis in Folge zwischen den beiden Rivalen.

„Nach dem Spielverlauf ist das ein gewonnener Punkt für uns, denn wir lagen 0:4 und 3:6 zurück“, atmete Niklas Riedemann durch. Der TSV-Top-Akteur brachte das Kunststück fertig, sein Laxer Pendant Marc Hannes mit 3:1 (12:10, 11:7, 6:11, 11:6) zu bezwingen - erst die zweite Saisonniederlage des Liga-Besten. Was Florian Beck mit 2:3 (11:9, 11:9, 10:12, 4:11, 10:12) knapp misslang. Beide aber konnten sich gegen den Ungarn Marton Töltl durchsetzen: Beck mit 3:0, Riedemann mit 3:1. Damit erspielten sich die Gäste vorn einen überraschenden 3:1-Vorteil.

Ebenso in der Mitte, wo Maximilian Steinkopf auftrumpfte: Zunächst glatt in drei Sätzen gegen Johannes Schultheiß, dann mit 3:2 (11:6 im fünften Satz) gegen Andreas Hahn. Und auch Andreas Schnabel (1:3 gegen Schultheiß) knöpfte Hahn mit 3:0 ein Einzel ab. Im dritten Paarkreuz schien zunächst die Rechnung der Gastgeber aufzugehen.

Ihre Joker Christoph Bolz (3:0 gegen Bindszus) und Tabea Kurz (3:1 gegen Riehl) stachen. Aber nur im ersten Durchgang. Der Konter folgte mit Siegen von Jonathan Riehl (3:0 gegen Bolz) und Jochen Bindszus (3:1 gegen Kurz) in den letzten Einzelduellen, so dass der TSV sogar mit einer 8:7-Führung ins Schlussdoppel ging.

Das Riedemann/Bindszus in drei Sätzen (4:11, 9:11, 10:12) gegen Hannes/Schultheiß verloren. Womit alle vier Doppel an Lax gingen, denn zu Beginn hatten Riedemann/Bindszus (1:3 gegen Töltl/Kurz), Beck/Schnabel (2:3/10:12 gegen Hannes/Schulheiß) und Steinkopf/Bindszus (2:3/6:11 gegen Hahn/Bolz) hart umkämpft gepatzt.

In der Tabelle bleiben die Röhrenfurther (24:2-Punkte) vorn, da Lax (20:2) noch zwei Spiele nachzuholen hat. Der Verfolger könnte damit im Optimalfall den aktuellen TSV-Vorteil bei Punktgleichheit durch das dann ausschlaggebende Spielverhältnis wettmachen. „Jetzt wird es in jedem Spiel auf jeden Punkt und jeden Satz ankommen“, weiß Riedemann vordem nun folgenden Fernduell um die Meisterschaft.(zrh)

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