Oberliga: Bierwirth sichert Coup

Unnötiger Niederlage folgt 9:5-Sieg für TSV Besse

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Landete mit Besse einen Coup: Michal Baron, die Nummer zwei des abstiegsbedrohten TSV, hatte seinen Anteil am 9:5 gegen TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell II.

Edermünde. Wechselbad der Gefühle für Tischtennis-Oberligist TSV Besse. Dem 6:9 gegen RW Biebrich folgte ein grandioser 9:5-Coup gegen TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell II.

Beim Sieg über den osthessischen Tabellendritten zeigte das TSV-Sextett seine beste Saisonleistung, obwohl zu Beginn nur das neu formierte Doppel Wasik/Baron (3:1 gegen Meng/Viel) punktete, während Kaszuba/Pfaff und Beck/Bierwirth hart umkämpft unterlagen. Einzelsiege von Petr Wasik (3:0 gegen Meng) und Matheusz Kaszuba (3:2 gegen Kosler) egalisierten die Niederlagen von Michal Baron (0:3 gegen Feber) und Peter Beck (1:3 gegen Fischer) postwendend. Zwischenstand: 3:4.

Den Ausgleich schaffte Florian Bierwirth in einer Klassepartie mit einem 3:2-Sieg über Florian Viel. Sebastian Pfaffs 3:1-Erfolg über Abwehrer Peter Nawrath brachte die erste Besser-Führung bei 5:4. Das vorentscheidende Break kam im Top-Paarkreuz, wo Wasik seinen tschechischen Landsmann Richard Feber mit 3:1 und Baron den Schüler-Nationalspieler Fan Bo Meng mit 3:2 (11:7 im 5.Satz) entzauberte.

Als dann Kaszuba auch sein zweites Einzel gegen Ernst Fischer überzeugend gewann, führte der TSV mit 8:4. Und ließ sich auch von Becks Dreisatz-Niederlage gegen Kosler nicht mehr stoppen. Youngster Bierwirth war es, der mit 3:2 (11:3 im 5. Satz) gegen Nawrath den umjubelten Schlusspunkt setzte.

Ganz anders war die Stimmung am Vorabend bei der Niederlage gegen Aufsteiger Biebrich, die sich schon früh mit dem 1:3 von Wasik/Pfaff gegen Lilienthal/Weitz und dem enttäuschenden 2:3 von Baron/Kaszuba gegen Renkewitz/Le anbahnte. Lediglich Beck/Bierwirth setzten sich mit 3:2 gegen Wieger/Huyen durch.

Im Top-Paarkreuz beherrschten Petr Wasik (3:0) und Michal Baron (3:1) Daniel Weitz sicher, konnten aber die Siegesserie von Jens Lilienthal nicht stoppen. Wobei Wasik mit 2:3 (12:10, 7:11, 6: 11, 14: 12, 8:11) deutlich näher an einem Erfolg über den Defensivstrategen war, als der chancenlose Baron mit 0:3 (3:11, 4:11, 3:11). Ausgeglichen war die Bilanz auch im mittleren Paarkreuz, wo Matheusz Kaszuba (3:0) und Peter Beck (3:1) gegen Can Dat Dennis Huyen die Oberhand behielten. Gegen den in dieser Saison erst zweimal bezwungenen Frank Renkewitz gewann Beck nur den Auftaktsatz mit 11:9.

Kaszuba hingegen gewann zwei Sätze und schnupperte mit 9:7-Führung im Entscheidungssatz an einen Überraschungscoup. „Dann hat der Kopf nicht mehr mitgespielt“, gestand der junge Pole nach seiner 2:3 (9:11)-Niederlage. Im unteren Paarkreuz kassierte Sebastian Pfaff zwei unglückliche Niederlagen gegen Michael Wieger (1:3/5:11, 11:9, 9:11, 8:11 und Minh Nhat Le (0:3/9:11, 9:11, 10:12). Einziger Lichtblick war hier der 3:0 (11:8, 11:4, 12:10)-Sieg von Florian Bierwirth gegen Michael Wieger. Zuvor hatte er die Überlegenheit von Le anerkennen müssen.

„Drei Punkte wären optimal und möglich gewesen, aber darauf können wir aufbauen“, kommentierte Kapitän Pfaff die Wochenend-Ausbeute und will im letzten Hinrundenspiel gegen Schlusslicht TTC Nieder-Roden nachlegen.

Von Reinhold Döring

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