Tischtennis-Regionalliga: Auedamm nach 8:5 im Spitzenspiel weiter Tabellenführer

Der Blick geht nach oben

Den Ball fest im Blick: Tabea Heidelbach steht mit Tischtennis-Regionalligist Auedamm weiter an der Tabellenspitze und darf von Meisterschaft und Aufstieg träumen. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Die Tischtennis-Damen der Kasseler Spvgg Auedamm bleiben weiter auf Titelkurs in der Regionalliga: Gegen die Verfolgerinnen vom 1. TTV Richtsberg (Marburg) gewannen die Nordhessinnen das Spitzenspiel mit 8:5 und stehen nun mit zehn Erfolgen unangefochten an der Tabellenspitze.

Die Kasselerinnen traten in der Schulsporthalle der Jakob-Grimm-Schule ohne die an Position eins gesetzte Christine Engel an. Nach den Doppelpaarungen stand es zunächst 1:1. Die 15-jährige Sarah Grede trat mit Tabea Heidelbach gegen das Marburger Duo Lea Grohmann und Natalia Zherebina an, verlor nach fünf Sätzen allerdings 2:3. Eindeutiger verlief das zweite Doppel: Di-ana Tschunichin und Katja Heidelbach brauchten lediglich drei Sätze, um erfolgreich zu sein. Drei Tschunichin-Punkte in Folge besiegelten im letzten Satz den Sieg.

Die junge Sarah Grede war gesundheitlich angeschlagen in den Wettkampf gegangen. Ihr erstes Einzelduell gegen Zherebina verlor sie 3:1. Zeit-gleich zu Grede trat Diana Tschunichin gegen die beste Marburgerin, Lea Grohmann, an. Nach zwei knappen Satzgewinnen dominierte Grohmann den dritten Satz und gewann per Break 11:5.

Dann trat das Heidelbach-Duo mit Mutter Katja auf der einen und Tochter Tabea auf der anderen Seite an. Beide verloren den ersten Satz mit 10:12. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr kontrollierte die 17-jährige Tabea ihre Gegnerin Petra Frank und siegte 3:1. „Anfangs musste ich mich an ihre undurchsichtige Spielweise gewöhnen“, sagte Tabea Heidelbach. Katja Heidelbach brauchte zwar einen Satz mehr, um 3:2 zu gewinnen, jedoch entschied sie die letzten Sätze jeweils klar für sich.

Beim Stand von 3:3 traten die jeweiligen Positionen gegeneinander an. Grede verlor 1:3, Tschunichin und die beiden Heidelbachs gewannen 3:1. Nach einer deutlichen 0:3-Niederlage von Katja Heidelbach gegen die starke Grohmann bewiesen sowohl Sarah Grede als auch Diana Tschunichin Kämpferqualitäten: Grede drohte beim zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand am Druck zu scheitern, schlussendlich siegte sie 3:2. Tschunichin siegte ebenfalls 3:2 und sicherte den 8:5-Gesamtsieg.

Von Gregory Dauber

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