Hessenliga: TSV Besse geht als Aufstiegsfavorit in die neue Saison

Hoffnungsträger: Stas Blumhardt (TSV Besse) und Dirk Heimel (Felsberg). Foto:s Kasiewicz

Besse/Felsberg. Sie kommen beide neu in die Tischtennis-Hessenliga. Jedoch aus verschiedenen Richtungen und mit unterschiedlichen Zielsetzungen.Während der TSV Eintracht Felsberg als Aufsteiger die Herausforderung auf Landesebene in Angriff nimmt, zählt der TSV Besse als Oberliga-Absteiger zu den Top-Favoriten der Saison 2015/16. Sofortiger Wiederaufstieg nicht ausgeschlossen.

„Jetzt heißt es Mund abputzen und in der Hessenliga neu angreifen“, fordert Kapitän Sebastian Pfaff. Zuversicht gibt der starke Kader. Lediglich Florian Bierwirth hat sich nach einjährigem Gastspiel zur SVH Kassel verabschiedet. Hingegen wird Michal Baron, der in den letzten Oberligaspielen nicht mehr zum Einsatz kam, weiterhin als Nummer zwei im TSV-Aufgebot notiert. Ob und wie oft er spielt, ist jedoch unklar.

Angeführt wird das Team vom routinierten Tschechen Petr Wasik. Auch Mateusz Kaszuba steht weiterhin im Besser-Sextett. Der polnische Angriffsspieler wurde an Position drei nominiert, wird aber wohl meist im vorderen Paarkreuz zum Einsatz kommen, das eine Trumpfkarte des Ex-Oberligisten werden könnte. Die Bierwirth-Lücke soll Stas Blumhardt füllen. „Stas wird wieder regelmäßig zur Verfügung stehen und das mittlere Paarkreuz stabilisieren“, erklärt Manfred Pfaff. Im unteren Paarkreuz vertraut der langjährige Besser Teamchef auf seinen Filius Sebastian und Peter Beck. Zudem stehen aus dem Verbandsliga-Team mit Dirk Mayer, Petr Mottl und Neuzugang Jan Kubat aus Prag drei Spieler bereit, die bei Bedarf ohne Qualitätsverlust einspringen können.

„Nach fünf Verbandsligajahren mal was Neues probieren“, lautet das Motto von Felsbergs Kapitän Leis. Mit einer klaren Zielsetzung: der Klassenerhalt. Sieben Akteure, sechs davon mit Oberligaerfahrung aus früheren Eintracht-Zeiten, stehen auf dem Meldebogen. Den führt Dirk Heimel an, der in der vergangenen Saison selten im Einsatz war. Abteilungsleiter Jörg Kuhn ist zuversichtlich, dass der Spitzenmann wieder öfters zum Schläger greifen wird: „Dirk hat zugesagt, ungefähr die Hälfte der Spiele zu bestreiten.“

In den übrigen Begegnungen wird neben Philipp Imberger die Nummer drei, Andy Zimmermann, ins Top-Paarkreuz aufrücken. Der in der Hinrunde komplett zur Verfügung steht, was für die Rückrunde nicht gesichert ist.

„Je weiter es in der Aufstellung nach unten geht, umso eher sollten wir mithalten können“, hofft Thilo Leis, der gemeinsam mit Holger Ebert das untere Paarkreuz bilden wird. Vor ihnen agieren Alexander Hoyer und Thomas Jung, die in der „Mitte“ stark gefordert sind.

Bei der Reihenfolge ihrer Akteure haben die Edertaler auch darauf geachtet, die zuletzt gut funktionierenden Doppel nicht auseinander zu reißen. Trotz Doppelstärke weiß Leis aber um die Kräfteverhältnisse: „Wir gehen quasi mit einem Null-Etat in die Saison, da können wir uns mit einem Verein wie Besse nicht vergleichen.“ Womit die Rollenverteilung in den beiden Kreisderbys klar sein dürfte.

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