„Die Halle ist nicht entscheidend“

Hilgenberg tritt mit SVH zum Oberliga-Heimspiel in Bad Arolsen an

In dieser Saison eine Bank: Kassels Niklas Hilgenberg. Foto: Schachtschneider

Kassel. Die Tischtennis-Spieler des Oberligisten SVH Kassel stehen vor einem weiteren Topspiel: Am Sonntag ab 14.15 Uhr geht es gegen den Verfolger TTV Stadtallendorf.

Es ist zwar ein Heimspiel, der Tabellenzweite aus Harleshausen trägt die Begegnung aber erneut nicht im gewohnten Umfeld aus. Diesmal müssen die Kasseler sogar bis in den Bad Arolser Ortsteil Helsen reisen.

Dass die SVH ihren Auftritt dorthin verlegt, hat zwei Gründe. Zum einen will das Team seinen eigenen Bekanntheitsgrad steigern, zum anderen ist das Spiel ein Höhepunkt im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125. Jubiläum des TuS Helsen.

Wir sprachen im Vorfeld des Schlagers mit Kassels Kapitän Niklas Hilgenberg, der am Dienstag seinen 22. Geburtstag feierte, über die Verlegung, die Siegchancen und sportlichen Ziele der SVH.

Alles Gute nachträglich zum Geburtstag.

Niklas Hilgenberg: Dankeschön. Ich habe mit der Familie ganz gut gefeiert.

Ein schönes Geschenk wäre ein Sieg im Topspiel am Sonntag gegen Stadtallendorf?

Hilgenberg: Auf jeden Fall. Bisher lief es sehr erfreulich für uns. Wir können absolut zufrieden sein. Allerdings ist Stadtallendorf seit Jahren hoch einzuschätzen. Das wird richtig schwer.

Inwieweit sinken die Chancen dadurch, dass Sie und Ihre Kollegen den Heimvorteil aufgeben?

Hilgenberg: Ich kenne die Halle gar nicht. Dies dürfte allerdings kein Nachteil sein. Zuletzt sind wir nach Wellerode ausgewichen. Dort haben wir uns auch wohl gefühlt.

Wie bewerten Sie den Umstand, dass Sie erneut nicht in Harleshausen spielen?

Hilgenberg: Sieg oder Niederlage werden nicht die Verhältnisse in der Halle entschieden. Der Gegner ist auf den Positionen eins bis sechs gut besetzt. Bei uns fällt voraussichtlich David Gallina verletzt aus. Wenn bei Stadtallendorf, wie wir gehört haben, die Nummer sechs fehlt, stehen die Chancen 50:50.

Ihre Auftritte in dieser Serie sind bisher aller Ehren wert.

Hilgenberg: Ich denke, dass sich meine Bilanz sehen lassen kann. In der Mitte stehen 8:0 Siege zu Buche, im vorderen Paarkreuz habe ich einen Erfolg und eine Niederlage vorzuweisen. Was mich ärgert, ist die Tatsache, dass ich meine Spiele nie deutlich gewinne. Da wirst du manchmal irre.

Worauf dürfen Sie sich die Zuschauer in Helsen ansonsten noch freuen?

Hilgenberg: Wir von der SVH haben eine gute, junge Mannschaft. Tom Schmidt etwa hat sich am Wochenende beim Top-24-Turnier für die Deutsche Jugend-Meisterschaft qualifiziert. Auch Noah Weber ist ein großes Talent.

Was heißt das mit Blick auf den Gegner?

Hilgenberg: Da sind gute Spiele zu erwarten. Die Nummer eins von Stadtallendorf, Fabian Moritz, war früher bei Jahn Kassel. Den habe ich schon einige Male spielen sehen – und der ist richtig gut. Auch der an Position zwei spielende Marco Grohmann verfügt über eine gewisse Spielstärke.

Wie schätzen Sie die Situation im Kampf um die Oberliga-Meisterschaft ein?

Hilgenberg: Die Spieler von Spitzenreiter Maberzell haben uns beim Topspiel in Wellerode gesagt, dass sie bis zum Saisonende immer in der besten Besetzung spielen wollen. Das bedeutet, dass kein Team mehr gegen die Fuldaer gewinnen wird. Wir wollen jetzt den zweiten Platz behaupten, in die Relegation kommen und darüber den Aufstieg in die Regionalliga packen.

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