Tischtennis: Nils Hohmeier aus Echte überzeugt bei internationalem Turnier

Doppel-Bronze in Serbien

Guter Auftritt in Serbien: Nils Hohmeier aus Echte brachte zwei Bronzemedaillen mit. Archivfoto: Steinbrenner/nh

Vrnjacka Banja. Nils Hohmeier war die Erleichterung anzumerken. „Endlich habe ich bei einem internationalen Turnier wieder Medaillen gewonnen“, freute sich das Tischtennis-Talent aus Echte nach den Serbien Open in Vrnjacka Banja. Sowohl im Einzel als auch im Doppel an der Seite seines Vereinskollegen Tobias Hippler (TuS Celle) landete Hohmeier auf dem dritten Platz und nahm damit zwei Mal Bronze mit nach Hause.

Mit zwei Siegen und einer Niederlage holte sich der Jugend-Nationalspieler lediglich aufgrund des besseren Satzverhältnisses gegenüber Aleksa Gacev (Serbien) und Teodor Lipan (Rumänien) den Gruppensieg. Während Hohmeier gegen Gacev und Hristo Hristev (Bulgarien) 3:0-Siege erreichte, musste er sich Lipan geschlagen geben.

Deutlich schwieriger waren die Aufgaben in der Endrunde. Nach dem 4:2-Erfolg gegen Bodan Singeorzan (Rumänien) musste Hohmeier im Achtelfinale gegen Patrik Klos lange kämpfen, um nach 2:3-Satzrückstand noch im siebten Durchgang mit 11:8 die Oberhand zu behalten. Durch den nachfolgenden Sechs-Satz-Triumph gegen Valentin Pieraert (Belgien) hatte sich der 17-Jährige nicht nur ins Halbfinale vorgespielt, sondern auch bereits die Bronzemedaille in der Tasche. Dass es nicht zu einer anderen Farbe des Edelmetalls reichte, lag an Helshan Weerasinge (England), der Hohmeier beim 11:8, 12:10, 11:7 und 11:9-Erfolg keine Chance ließ.

„Dieser dritte Platz gibt mir Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben“, freute sich Hohmeier. „Endlich hat sich die Arbeit der vergangenen Wochen und Monate ausgezahlt.“

In der Doppel-Konkurrenz spielten sich Hohmeier/Hippler, die auch in der 3. Bundesliga Seite an Seite am Tisch stehen, souverän bis in das Halbfinale vor. In den drei Partien gab das Duo lediglich zwei Sätze ab. Die späteren Sieger, Darko Jorgic/Erik Paulin (Slowenien), erwiesen sich bei der 4:11, 7:11, 11:5 und 4:11-Niederlage jedoch als eine Nummer zu stark.

Im Mannschafts-Wettbewerb reichte es nicht zum Sprung auf das Podest. Die deutsche Auswahl verlor im Viertelfinale gegen Serbien 1:3. Hohmeier unterlag Paulin (2:3) und Jorgic (0:3). (bf)

Von Marco Steinbrenner

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