Tischtennis: Nils Hohmeier aus Echte wird Fünfter beim Bundesranglistenturnier

Eine Niederlage zu viel

Energisch: Nils Hohmeier aus Echte ist ab Mittwoch bereits wieder bei einem Turnier in Ungarn im Einsatz. Foto: Steinbrenner/bf

Waldfischbach. „Meine Enttäuschung hält sich eigentlich in Grenzen“, sagte Nils Hohmeier, Tischtennis-Talent aus Echte, nach seinem fünften Platz beim Top-48-Bundesranglistenturnier im pfälzischen Waldfischbach. „Ich habe leider zum falschen Zeitpunkt eine Begegnung verloren. Mit meiner spielerischen Leistung bin ich zufrieden.“

Nur eine seiner neun Partien musste der Drittliga-Spieler des TuS Celle abgeben, verpasste so aber den angestrebten Platz auf dem Podium. Die Qualifikation für das Top-24-Turnier in Kellinghusen (21./22. November) wurde allerdings mühelos geschafft.

Nach den WM-Freistellungen von Gerrit Engemann (Bad Hamm) und Jonah Schlie (Lunestedt) sowie der verletzungsbedingten Absage von Balazs Hutter (Süchteln) rückte Nils Hohmeier in der Setzliste auf Platz eins und wurde seiner Favoritenrolle zunächst auch eindrucksvoll gerecht. Lasse Becker (Kaiserslautern/3:0), Johannes Laute (Sasel/3:0), Nick Westendorf (Gnadental/3:1) und Johann Koschmieder (Hohenstein-Ernstthal/3:0) waren chancenlos.

Die entscheidende Begegnung um den Gruppensieg verlor der 17-Jährige jedoch gegen die Turnierüberraschung Florian Schwalm (Schwabhausen), der in der Gesamtwertung später Platz drei belegte, mit 8:11, 9:11 und 8:11. „Mein Gegner hatte ein unangenehmes System und hat sehr sicher gespielt. Ich war dagegen nicht so konzentriert“, resümierte Hohmeier.

Diese Niederlage nahm der Jugend-Nationalspieler mit in die Zwischenrunde, ließ dort allerdings zwei Siege gegen Christian Güll (Wirges) und Benno Oehme (Dresden-Mitte) folgen. Während Hohmeier gegen Güll fast eine 2:0-Satzführung noch verspielte und erst im letzten Durchgang mit 12:10 die Oberhand behielt, war das 3:0 gegen Oehme ungefährdet. Durch die nachfolgenden Drei-Satz-Siege gegen Daniel Kleinert (Hude) und Tom Eise (Weil) sprang aufgrund der Vorrunden-Niederlage mit Position fünf noch das bestmögliche Resultat heraus.

Beim Top 24, so kündigte Hohmeier bereits an, werde das Siegerpodest angepeilt. Zuvor stehen jedoch bereits ab Mittwoch die Einzel-, Doppel- und Team-Wettbewerbe bei den Hungarian Open in Szombathely auf seinem Programm. (bf)

Von Marco Steinbrenner

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