Starke Hilfe aus dem Bezirksoberliga-Team

Eintracht Felsberg überzeugt in der Tischtennis-Hessenliga

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Doppelt gut: Thomas Jung (hinten) und Thilo Leis spielen mit Eintracht Felsberg eine bockstarke Runde.

Felsberg. Zielsetzung des TSV Eintracht Felsberg war, die Klasse zu halten. Bei Halbzeit steht der heimische Tischtennis-Hessenligist jedoch überraschend auf dem zweiten Tabellenplatz.

Und dieser berechtigt am Saisonende zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Oberliga. „Damit wurden unsere höchsten Erwartungen übertroffen, aber es war auch etwas Glück dabei“, gesteht Kapitän Thilo Leis. Als sich nämlich der Vorhang zum letzten Hinrunden-Spieltag öffnete, wäre bei einer Felsberger Niederlage in Höchst der Tabellendritte bis auf einen Zähler herangerückt. 

Doch die Edertaler gewannen dieses Schlüssel-Duell. Und hatten, als sich der Vorhang wieder schloss, mit 15:3-Zählern plötzlich sogar einen Fünf-Punkte-Vorsprung. Denn nicht nur Höchst/Nidder, sondern auch die übrigen Verfolger Horas Fulda und SVH Kassel II (alle 10:8-Punkte) hatten überraschend Federn lassen müssen.

Die Felsberger leisteten sich in der Hinrunde lediglich eine Niederlage beim Herbstmeister TSV Allendorf/Lumda und ein Remis in Hofgeismar. „Sollten wir den zweiten Platz bis zum Schluss halten können, würden wir auch die Relegation spielen“, betont Abteilungsleiter Jörg Kuhn.

Markenkern der Eintracht ist ihre Geschlossenheit. Auch wenn oft nicht in Bestbesetzung agiert werden konnte. Dann sprangen fast alle Spieler des Bezirksoberliga-Teams zuverlässig punktend mit ihrerseits 7:5-Bilanz in die Bresche. Den schwierigsten Part im Stamm-Sextett hatten Andy Zimmermann (6:12) und Dirk Heimel (4:4) zu schultern, die im Top-Paarkeuz nicht zu viel Boden preisgeben durften. Wie anspruchsvoll dies war, zeigt das Abschneiden von Philipp Imberger: vorn 4:5, in der Mitte 7:1.

Doppel sind exzellent

Hinter dem zweiten Mittelmann Philipp Tonn (7:6) spielten die Burgstädter mit dem erfolgreichsten unteren Paarkreuz, Thomas Jung (9:3) und Thilo Leis (9:1/1. Platz), eine ihrer Trumpfkarten aus. Eine weitere waren einmal mehr die Doppel als Nummer eins und zwei der Liga-Bestenliste: Imberger/Zimmermann glänzten mit 9:2-Siegen und Leis/Thomas Jung blieben mit 7:0 sogar unbezwungen.

In der Rückrunde, die mit dem Auswärtsspiel am 26. Januar in Stadtallendorf beginnt, werden die Felsberger die Mehrzahl der Begegnungen in eigener Halle austragen können. Und besitzen zudem den Vorteil im „heißen“ Februar mit dem SC Niestetal, TTC Hofgeismar und TTC Höchst/Nidder drei Verfolger dort erwarten zu können.

Von Reinhold Döring

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