Hessenliga: TTC Höchst/Nidder und TTC Hofgeismar mit neuem Spitzenmann - Prus-Strowski überragt

Eintracht mit Tonn arg gefordert

Einziger Neuzugang des TSV Eintracht Felsberg: Philipp Tonn vom TTV Altenbrunslar/Wolfershausen. Foto: Kasiewicz

schwalm-eder. Viele neue Gesichter präsentiert die Tischtennis-Hessenliga, in der neben dem TSV Eintracht Felsberg nur noch vier Teams aus der Vorsaison verblieben sind. Am Ende der kommenden Spielzeit steigt der Meister in die Oberliga auf, während der Zweite die Aufstiegsrelegation spielt. Zwei Teams müssen absteigen, der Drittletzte in die Abstiegsrelegation.

Die Edertaler haben sich mit Philipp Tonn vom TTV Altenbrunslar/Wolfershausen verstärkt. Der bisherige Bezirksoberliga-Spieler wird hinter Andy Zimmermann an vierter Position antreten. Im Spitzenpaarkreuz baut die Eintracht auf Dirk Heimel und Philipp Imberger. Im unteren Paarkreuz werden Thilo Leis und Thomas Jung aufgeboten.

Aber auch die Konkurrenten haben sich auf gestiegene Anforderungen eingestellt. So vermeldet der TTC Höchst/Nidder mit Peter Rohr vom Regionalligisten TG Langenselbold einen neuen Spitzenmann. Auch der TTC Hofgeismar verpflichtete mit Karol Prus-Strowski eine neue Nummer eins. Der Pole bringt als Leistungsnachweis den QTTR-Wert von 2248 - Liga-Bestwert - mit. Zudem sicherten sich die Harleshäuser die Dienste von Mario Möller vom SVH Kassel.

Stark zu beachten ist Oberliga-Absteiger NSC Watzenborn/Steinberg, der weiter auf seine Leistungsträger Florian Müller, Stefan Harnisch und Thorsten Kirchherr zurück greifen kann. Ganz im Gegensatz zum letztjährigen Dritten TTV Richtsberg, für den „vorn“ Alexander Weiß und Marco Specht antreten.

Vier Aufsteiger werden für frischen Wind sorgen. Dabei wird der Verbandsliga-Nord-Meister SVH Kassel II vom regionalligaerfahrenen Ex-Besser Florian Bierwirth angeführt. Ebenso kann der TLV Eichenzell mit dem aktuellen Hessischen-Einzelmeister Torsten Mähner (QTTR-Wert: 2193) eine Trumpfkarte ausspielen. Die TFC Steinheim scheint mit Neuzugang Frank Tomschin vom TSV Wackernheim (Rheinland) als Meister der Verbandsliga-Mitte ebenfalls gut gerüstet. Zudem schaffte noch der TSV Ihringshausen als Zweiter der Nord-Gruppe den Aufstieg.

Härtere Konkurrenz für TTG

In der Hessenliga der Damen muss sich die TTG Morschen/Heina auf härtere Konkurrenz gefasst machen. Gingen zuletzt lediglich acht Teams ins Rennen, so treten in der Saison 2016/17 zwölf Mannschaften an. Dafür wird es vier Absteiger geben und der Fünftletzte muss in die Abstiegsrelegation. Nur der Meister steigt direkt auf, dem Zweiten bleibt die Aufstiegsrelegation,

Von den bisherigen Kontrahenten des Überraschungs-Vizemeisters sind der Tabellendritte TSV Beuern und der nordhessische Rivale SV Rennertehausen sowie SG Rodheim, VfL Lauterbach und TTF Heuchelheim noch dabei. Die fast alle auf ihre bewährten Aufstellungen setzen. Wie die TTG, die im Spitzenpaarkreuz auf die Erfahrung von Annabelle Bey und Lisa Ellrich bauen kann. Und im zweiten Paarkreuz die Qual der Wahl zwischen Heike Fitza, Melanie Bey und der an fünfter Position gemeldeten Maria Knierim hat.

Viel Qualität bringen die drei Absteiger aus der Oberliga-Hessen mit. So wird die in der Relegation gegen den TSV Höchst unterlegene Reserve des KSV Auedamm Kassel von der ehemaligen Frankenthaler Regionalliga-Spielerin Lisa Herbach angeführt. Der NSC Watzenborn/Steinberg II hat mit Anja Serafin eine frühere Bundesliga- und Nationalspielerin in seinen Reihen und die KSG Haunedorf besitzt in Heike Hartmann (QTTR-Wert 1717) eine herausragende Top-Akteurin. Nur die Spitzenspielerin des Verbandsliga-Nord-Vizemeisters TTC Bottenhorn, Vanessa Hartmann (QTTR-Wert 1760), die zuvor für TTF Oranien Frohnhausen in der Regionalliga spielte, kann mit einer höheren Leistungszahl aufwarten.

Auch Verbandsliga-Meister TTV Richtsberg II, der von Nadine Ludwig angeführt wird und mit acht Spielerinnen über den größten Kader verfügt, könnte eine gute Rolle spielen. Hingegen muss sich der dritte Aufsteiger SV Viktoria Nieder-Ofleiden um Sarah Anton und Michaela Stork als Meister der Verbandsliga-Mitte ohne Verstärkungen wohl eher nach unten orientieren.

Von Reinhold Döring

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