Starke Leistungen in der Tischtennis-Bezirksliga - Zwei Aufsteiger dagegen mit Sorgen

Ermschwerd II überrascht

Immer besser: Ganz stark trumpfte Mirko Müller vom SV Ermschwerd II vor allem gegen Ende der Vorrunde auf. Foto: bl

Witzenhausen. Die Stärke der Konkurrenz in der höheren Klasse musste Bezirksoberliga-Aufsteiger TG Großalmerode schon in den ersten Begegnungen dieser Spielzeit anerkennen. Es dauerte bis zum 1. Dezember, ehe das Sextett der Turngemeinde den ersten und bisher einzigen Sieg im neunten Punktspiel unter Dach und Fach brachte.

Der bezwungene Gegner war ausgerechnet Kreisrivale TTV Oberhone, mit dem die TG zusammen aufgestiegen war. Erfolgreiche Punktesammler in diesem Vergleich waren Christian Brücher (2), Uwe Kugeler (2), Lars Wunderlich, Marcel Roth (2), Frank Oehl und das Doppel Wunderlich/Oehl für den Gewinner.

Ansonsten hatte der Neuling gegen die anderen Teams einen schweren Stand und schaffte nur noch beim 8:8 gegen Altenbrunslar/Wolfershausen einen Zähler.

Auch die Einzelbilanz der meisten TG-Akteure ist negativ. Mit 6:6-Siegen ist lediglich die Ausbeute von Frank Oehl im hinteren Paarkreuz ausgeglichen. Ein Top-Doppel bilden hingegen Lars Wunderlich und Frank Oehl, die in elf Vergleichen achtmal als Sieger vom Tisch gingen.

Bezirksliga Herren

Durchaus sehen lassen konnten sich die Auftritte des SV Ermschwerd II in der Bezirksliga der Herren. Nach sechs Erfolgen in neun Spielen der Hinrunde blicken die Ermschwerder nicht nur sorgenfrei den restlichen Begegnungen entgegen, sondern liegen als Tabellendritter sogar gleichauf mit dem Zweiten TTC Lax Bad Hersfeld II. Das starke Abschneiden drückt sich auch in den Einzelbilanzen aus. Ingo Meyer nimmt mit 12:3-Siegen die dritte Position im mittleren Paarkreuz ein, Mirko Müller liegt mit 9:5-Erfolgen auf Rang neun. Müller gewann zudem drei von vier Einzeln im oberen Paarkreuz. Für die zweite Mannschaft des SVE traten gleich zehn verschiedene Spieler in der Vorrunde an. Bemerkenswert ist auch die Zahl von 14 unterschiedlichen Doppel-Kombinationen.

Deutlich weniger gut lief es bisher für Aufsteiger MTV Unterrieden in dieser Klasse. Obwohl Michael Leidenfrost (7:5) und Markus Winkelbach (7:6) positive Bilanzen im hinteren Paarkreuz schafften und sich auch Spitzenspieler Jonas Blum überaus achtbar im vorderen Paarkreuz schlug (8:10), reichte es nur zu einem Sieg im ersten Saisonteil.

Den gab es beim 9:4 daheim gegen den SV Reichensachsen. Dennoch haben die Unterriedener die Hoffnung auf bessere Zeiten nicht aufgegeben, zumal gleich vier Begegnungen in der Vorrunde gegen den Eschweger TSV, Ermschwerd II, Lüdersdorf II und Rhina nur knapp mit 7:9 verloren gingen. Bei zwei Direktabsteigern und fünf Zählern Rückstand gegenüber Lüdersdorf II auf dem Relegationsplatz wird es für den MTV aber schwer werden, den Klassenverbleib zu schaffen. (eki)

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