Fünf Gründe, warum die Tischtennis-Asse der SVH zurzeit von der Spitze grüßen

Form und Spielplan passen

Mitglied im Team des Tabellenführers: Kassels Tom Schmidt. Foto: Schachtschneider

Kassel. Vier Spiele, sieben Pluspunkte – der Start der SVH Kassel in die Saison der Tischtennis-Oberliga war so vielversprechend wie eine Serie von druckvollen Rückhand-Topspin-Bällen in die Ecken der gegnerischen Tischhälfte. Dass die junge Harleshäuser Mannschaft einen guten Einstieg erwischte, kommt nicht von ungefähr. Fünf Gründe, warum die SVH die Tabellenspitze aktuell anführt.

1.Der Spielplan: Für die Harleshäuser stehen zum Auftakt fünf Heimspiele auf dem Programm. Das fünfte ist zugleich ein Top-Duell, denn am Sonntag, 8. November, erwartet die SVH ab 14.15 Uhr in Wellerode die mit mit großen Ambitionen gestartete Reserve des Erstligisten Fulda-Maberzell.

2.Das erste Paarkreuz: An der Spitze bauen die Kasseler auf Jan Urbanek und David Gallina. „Wir können fast jeden Ausfall kompensieren, doch dieses Duo ist nicht zu ersetzen“, sagt der SVH-Abteilungsleiter Dieter Salmen, „Jan und David sind echte Topspieler in dieser Klasse.“

3.Das Riesentalent: Zu sieben Einzeln musste Niklas Hilgenberg bislang in die Box. Sechsmal verließ er sie als Sieger. „Er präsentiert sich in grandioser Form“, lobt Salmen die Nummer drei der Kasseler. Die positive Entwicklung des 21-Jährigen steht in engem Zusammenarbeit mit dem Training, das er und Teamkollege Noah Weber bei Florian Jacobi erhielt. Mittlerweile verabschiedete sich Jacobi aus beruflichen Gründen Richtung Südhessen. Wichtige Tipps in taktischer Hinsicht erhalten die technisch gut ausgebildeten Akteure durch den Altmeister Klaus Scherb.

4.Die Trainingsgruppe: Aufstrebenden Spielern bleibt oft nichts anderes übrig, als in ein Leistungszentrum zu wechseln, um auf hohem Niveau arbeiten zu können. Nachwuchshoffnungen wie Tom Schmidt müssen nicht Woche für Woche nach Frankfurt zu fahren. Denn in der Harleshäuser Sporthalle gibt es genügend gute Gegner. So nehmen am Übungsbetrieb auch die Regionalliga-Spieler Conny Schmidt (Borsum) und Christine Engel vom Nachbarn Auedamm teil. „Wer hier lebt oder wer auch nur auf der Durchreise ist, der kann bei uns mittrainieren“, erklärt Dieter Salmen.

5.Die Personaldecke: Fällt mal ein Spieler aus, dann haben die Harleshäuser noch einen guten Mann in der Hinterhand: Matej Urbanek, der normalerweise im Verbandsliga-Team eingesetzt wird. Am Wochenende war er zumindest an einem Punktgewinn im Doppel beteiligt. „Wir streben den Aufstieg in die Regionalliga an“, betont Salmen.

Von Björn Mahr

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