Tischtennis: Nils Hohmeier sammelt bei den German Open viele Erfahrungen

Früh raus, aber zufrieden

Konzentriert: Nils Hohmeier gelang in Magdeburg der erste Sieg gegen einen Spieler aus den Top 100 der Weltrangliste. Foto: yms

Magdeburg. Mit vielen Erfahrungen im Gepäck ist Nils Hohmeier von den mit 210 000 Dollar dotierten German Open aus Magdeburg zurückgekehrt. Sowohl im Herren- als auch im U21-Wettbewerb schied der Tischtennisspieler aus Echte frühzeitig aus. „Es ist in meinem ersten Profijahr nicht zu erwarten, dass ich bei diesem Turnier der Platinum-Serie gleich die Qualifikation überstehen würde. Trotzdem bin ich mit meinen Leistungen zufrieden.“

Der 19-Jährige startete in die Herren-Konkurrenz mit einer 8:11, 4:11, 6:11 und 2:11-Niederlage gegen Tomas Konecny aus Tschechien. „Im ersten Satz lag ich noch 7:2 in Führung. Vielleicht wäre das Spiel knapper verlaufen, wenn ich diesen Durchgang gewonnen hätte.“

Anschließend sorgte Hohmeier für ein dickes Ausrufezeichen. Gegen die Nummer 67 der Weltrangliste, Wang Yang aus der Slowakei, setzte sich der Drittligaspieler des TuS Celle sensationell mit 13:11, 6:11, 11:8, 4:11, 11:9 sowie 11:9 durch. Dementsprechend groß war seine Freude. „Ich bin locker in die Partie gegangen und hatte nichts zu verlieren.“ Diese Taktik stellte sich im Nachhinein als erfolgreich heraus. „Ich bin natürlich glücklich, zum ersten Mal einen Spieler aus den Top 100 geschlagen zu haben.“ Allerdings bleibt der Profi-Spieler mit beiden Beinen auf dem Boden. „Ich werde diesen Erfolg nicht überbewerten.“

Weniger erfolgreich verlief für den ehemaligen Doppel-Europameister der Jungen das U21-Turnier. Gleich in Runde eins kam es zum Aufeinandertreffen mit dem Japaner Mizuki Oikawa, der in der Bundesliga für Bad Königshofen aktiv ist. Mit 11:5, 11:6 und 11:1 setze sich Oikawa durch, dessen Siegesserie erst im Endspiel gestoppt wurde.

Die nächsten Erfahrungen möchte Hohmeier bei den Spanish Open sammeln, die vom 22. bis 26. November in Almeria stattfinden. Das Teilnehmerfeld bei dem Turnier der Challenge-Serie wird bei weitem nicht so stark sein wie das in Magdeburg. (yms)

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