Tischtennis: Hohmeier holt zwei Medaillen bei der deutschen Jugend-Meisterschaft

Gold und Silber in Essen

Starker Auftritt: Nils Hohmeier aus Echte spielte bei den Titelkämpfen in Essen sehr gut. Ende Mai ist er in Polen im Einsatz und will sich dort für die Teilnahme an der Europameisterschaft empfehlen. Foto: Steinbrenner/bf

Essen. Große Freude bei Nils Hohmeier: Das Tischtennis-Talent aus Echte hat bei den deutschen Jugend-Meisterschaften in Essen gleich zwei Mal auf dem Siegerpodest gestanden. Im Einzel musste sich der Drittliga-Spieler des TuS Celle erst im Endspiel seinem Vereinskollegen Tobias Hippler geschlagen geben. Im Doppel - an der Seite von Hippler - holte sich der 18-Jährige die Goldmedaille.

„Ich freue mich riesig über unsere Titelverteidigung“, sagte Hohmeier. Allerdings mussten die alten und neuen deutschen Meister im Endspiel gegen Gerrit Engemann (Bad Hamm) und Fan Bo Meng (Fulda-Maberzell) bis zum Schluss kämpfen. Beim Stand von 11:9, 11:13, 9:11 sowie 7:10 gelang es den Vorjahressiegern, drei Matchbälle abzuwehren und noch mit 12:10 und 11:8 zu triumphieren.

Souveräne Gruppenphase

Der im Einzel-Wettbewerb an Position vier gesetzte Nils Hohmeier meisterte die Gruppenphase mit drei 3:0-Siegen. In der Hauptrunde gewann der angehende Abiturient gegen Jonah Schlie (Lunestedt/4:2) und Cedric Meissner (Bledeln/4:1). Mit den beiden Akteuren hatte das Talent aus Echte zwei Wochen zuvor in Dissen noch den Deutschlandpokal gewonnen. Doch damit nicht genug: Im Halbfinale schaltete Hohmeier auch noch den Topfavoriten Gerrit Engemann aus.

Nach diesen sechs Erfolgen riss die Siegesserie erst im Endspiel gegen Doppelpartner Hippler. „Das Spielsystem von Tobias liegt mir nicht so. Am Ende hat er verdient gewonnen“, sagte Hohmeier nach der 5:11, 9:11, 9:11 und 4:11-Niederlage.

Nach seinem altersbedingt letzten Jugendturnier auf nationaler Ebene zog das C-Kader-Mitglied des deutschen Tischtennis-Bundes ein zufriedenes Fazit. „Ich habe bei den deutschen Meisterschaften der Schüler und Jugend insgesamt acht Medaillen, davon drei in Gold, gewonnen. Darauf bin ich sehr stolz.“

Die Saison ist damit jedoch noch nicht beendet. Als Belohnung für seine starke Leistung in Essen wurde Hohmeier von Jungen-Bundestrainer Helmut Hampl für die Polish Open in Wladyslawowo (25. bis 29. Mai) nominiert. Nach diesem Turnier wird ein im Hinblick auf die Jugend-Europameisterschaften in Zagreb (8. bis 17. Juli) sechsköpfiger Kader benannt. Ein Quintett reist letztlich nach Kroatien. Mit guten Leistungen in Polen will sich Hohmeier zum Abschluss seiner Jugendzeit noch einmal für eine EM-Nominierung empfehlen. (bf)

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