Haarscharf am Punkt vorbei - Rennertehausen verliert 5:8

Sprang für Nina Klaus-Materna ein: Carmen Geil (SV Rennertehausen). Foto: mp

Frankenberg. Eine knappe 5:8-Niederlage haben die Rennertehäuserinnen in der Tischtennis-Hessenliga gegen Rodheim kassiert. Dabei musste das SVR-Quartett erstmals auf Nina Klaus-Materna verzichten, die aus beruflichen Gründen verhindert war.

Ersatz fand das Team in Carmen Geil, die ansonsten in der zweiten Damenmannschaft vertreten ist, die in der Bezirksliga antritt. „Wir sind froh, dass Carmen sich bereit erklärt hat, mitzuspielen. Wir wissen aber auch, dass es bei drei Klassen Unterschied schwer für sie wird zu punkten“, sagte Teamkapitänin Melanie Landau. Dabei verkauften sich die Rennertehäuserinnen in Rodheim gut - mit etwas Glück wäre sogar ein Punktgewinn möglich gewesen. Allerdings startete die Partie schon nicht optimal für den SVR - beide Doppel gingen an die Gastgeber. „Mit unserem Doppel waren wir überhaupt nicht zufrieden“, sagte Melanie Landau.

Im ersten Durchgang punkteten Ute Ernst und Jessica Engelbach - der SVR lag 2:4 zurück. Im zweiten Durchgang begann die Aufholjagd von Landau und Co.: Ute Ernst schlug im Spitzeneinzel Kerstin Wirkner nach fünf hart umkämpften Sätzen. Melanie Landau fertigte Svenja Köckeritz glatt in drei Sätzen ab und auch Jessica Engelbach behielt gegen Jeanette Möcks nach vier Sätzen die Oberhand. Pech hatte Carmen Geil gegen Christina Gohla, trotz starker Leistung unterlag Geil in vier Sätzen. so stand es 5:5 vor der Schlussrunde.

Zuerst war Ute Ernst gefordert: Gegen Jeanette Möcks kam sie nicht ins Spiel und musste sich glatt geschlagen geben. Jessica Engelbach zeigte auch in ihrem dritten Spiel eine gute Leistung, trotzdem reichte es nicht gegen Rodheims Nummer eins. Als Carmen Geil dann gegen Köckeritz unterlag, war die Partie entschieden. „Wir wissen, dass unsere Stärke in unserer Ausgeglichenheit liegt. Wir hatten uns in Rodheim nicht so viel ausgerechnet, umso ärgerlicher ist es dann, wenn man so dicht an einem Punktgewinn ist und trotzdem mit leeren Händen da steht“, sagte Melanie Landau. „Mein Dank geht noch einmal an Carmen, die stark gespielt hat und fast gepunktet hätte.“ (mp)

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