„Habe mein Ziel erreicht“

Nils Hohmeier wird Neunter beim Bundesranglistenturnier in Duisburg 

Ab in die Hauptstadt: Nach Platz neun in Duisburg hat Nils Hohmeier sein Ticket für die Titelkämpfe in Berlin in der Tasche. Foto: zms

Duisburg. Wenn am 2. März 2018 im Berliner Sportforum Hohenschönhausen die Deutschen Einzelmeisterschaften ausgetragen werden, wird auch ein Tischtennisspieler aus Echte aufschlagen.

Nils Hohmeier erspielte sich durch seinen neunten Platz beim Top-48-Bundesranglistenturnier in Duisburg vorzeitig die Fahrkarte in die Bundeshauptstadt. „Damit habe ich mein Ziel erreicht“, sagte der 19-Jährige nach der zweitwichtigsten nationalen Veranstaltung.

Hohmeier begann die Gruppenphase nervös und kämpfte sich zu einem 3:2-Auftaktsieg gegen Christian Witter (TTG Ahrensburg). „Anschließend habe ich mich aber gefangen und bin in die Zwischenrunde eingezogen.“ Tom Schmidt (SVH Kassel) und Til Puhlmann (TSV Rostock Süd) blieben gegen den Drittligaspieler des TuS Celle ohne Satzgewinn und kassierten deutliche 0:3-Niederlagen.

Dass Nils Hohmeier am Ende „nur“ als Dritter in der nächsten Runde stand, lag an den Niederlagen gegen den Gruppensieger Dennis Klein (1. FC Saarbrücken/0:3) und den zweitplatzierten Tom Eise (TTC 1946 Weinheim/2:3). In der Partie gegen Eise hatte Hohmeier im letzten Durchgang beim Stand von 6:10 zunächst vier Matchbälle abgewehrt, anschließend selbst mit 11:10 vorn gelegen und doch noch mit 11:13 verloren.

Das nach eigenen Angaben beste Spiel des Wochenendes zeigte der U23-Nationalspieler im Kampf um den Einzug in das Achtelfinale. Fanbo Meng vom Liga-Konkurrenten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell besaß bei der 1:4-Niederlage keine Chance. In der Runde der letzten 16 gab es jedoch eine Fünf-Satz-Niederlage gegen Jens Schabacker (NSU Neckarsulm). Durch den abschließenden 4:2-Erfolg gegen Balazs Hutter (SV Brackwede) erreichte Hohmeier die DM-Qualifikation.

„Ich bin froh, dass ich in den wichtigen Spielen gegen Meng und Hutter meine Leistungen abrufen konnte“, bilanzierte der Spieler aus Echte. Die Niederlagen gegen Klein sowie Schabacker zeigten aber auch, „dass noch viel Arbeit vor mir liegt“. (zms)

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