Auedamm ist Herbstmeister der Tischtennis-Regionalliga und darf jetzt schon mal ein bisschen träumen

Sie haben die Dritte Liga im Blick

Mit einer Bilanz von 12:3 hat sie maßgeblichen Anteil am Höhenflug von Auedamm: Diana Tschunichin überzeugte auch beim 8:2-Erfolg ihres Teams gegen Fritzdorf. Foto:  Hedler

Kassel. Gibt es in der nächsten Saison Drittliga-Tischtennis in Nordhessen? Zumindest die Hoffnung darauf ist begründet, denn die Frauen der Kasseler Spvgg. Auedamm sind Herbstmeister der Regionalliga West und gehen mit drei Punkten Vorsprung in die Winterpause. Mit einem deutlichen 8:2-Erfolg wies der Tabellenführer nicht nur einen der fünf Verfolger, den TTC GW Fritzdorf, in seine Schranken. Auch die gleichzeitige überraschende 3:8-Niederlage des 1. TTV Richtsberg beim Tabellensiebten in Holzbüttgen verschaffte den Kasselerinnen einen ausgezeichneten Vorsprung vor dem neuen Tabellenzweiten aus Münster.

Gegen Fritzdorf hielten die Gäste nur zu Beginn dagegen. Dem Sieg von Christine Engel und Diana Tschunichin stand die knappe Fünfsatzniederlage von Sarah Grede und Katja Heidelbach gegenüber. Dem Dreisatzsieg von Engel folgte eine Dreisatzniederlage von Grede im Spitzenpaarkreuz. Danach war jedoch der größte Widerstand der Gäste gebrochen, und in allen folgenden Einzeln durch Katja Heidelbach und Diana Tschunichin (je zwei Erfolge) sowie Engel und Grede, die jeweils einmal im Entscheidungssatz gewannen, gingen die Kasselerinnen siegreich von den Tischen.

Als Herbstmeister bleibt nun also ein bisschen Zeit zum Träumen. „Das kam nicht unbedingt überraschend, weil wir ja schon in der vergangenen Saison als Vierter oben mitgemischt haben. Mit den Neuzugängen Christine Engel und Sarah Grede haben wir uns zudem auch sehr gut verstärkt“, sagt Auedamms Tischtennis-Abteilungsleiter Jürgen Greszik.

Doch was macht die Mannschaft so stark? „Wir sind auf jeder Position konkurrenzfähig, unsere Nummer vier kann auch die gegnerische Nummer eins schlagen. Viele Mannschaften haben eher eine sehr starke Nummer eins und dann ein insgesamt schwächer besetztes Team“, erklärt Greszik. Und weiter: „Die Dritte Liga ist eine Option, über die wir uns aber erst im nächsten Jahr Gedanken machen. Auch, inwieweit das finanziell zu bewältigen ist.“

Die bisherige Bilanz von acht Siegen, einem 1:8 in Richtsberg und einem 7:7 gegen Staffel kann sich in jedem Fall sehen lassen. Und Platz eins würde am Ende der Saison den direkten Aufstieg in die Dritte Liga bedeuten. Die halbe Miete dafür ist bereits eingefahren.

Von Torsten Kohlhaase und Norbert Buntenbruch

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