Tischtennis-Herren: SV Ermschwerd und TV Hessisch Lichtenau hoffen auf Ausrutscher der Konkurrenz

Heimische Teams als Verfolger

In der Pflicht: Nur Siege zählen für Michael Wiesendorf und sein Ermschwerder Team am kommenden Wochenende.

WITZENHAUSEN. In der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren sind vier Punkte des SV Ermschwerd gegen zwei Abstiegskandidaten Pflicht. In der Bezirksliga treffen die TG Großalmerode und der TV Hessisch Lichtenau auf zwei Teams aus Eschwege.

Bezirksoberliga Herren

Heringen - Ermschwerd (Samstag, 19.30). Ermschwerd - Michelsberg (Sonntag, 14 Uhr). Die Heringer haben mit Dusan Snasel einen wahren Top-Spieler in den Reihen (bisher 32:0-Siege), doch die mannschaftliche Geschlossenheit spricht eindeutig für die Gäste. „Die Nummer eins unseres Gegners wird zwar nicht zu besiegen sein, dennoch wollen wir dieses Spiel unbedingt gewinnen“, fordert Kapitän Michael Tusch. Wesentlich schwieriger wird die Aufgabe gegen Michelsberg. Die Gäste belegen momentan den Abstiegs-Relegationsplatz und benötigen beide Punkte dringend. Die Schwälmer sind nicht gerade ein Lieblingsgegner der Ermschwerder. In den zurückliegenden beiden Vergleichen gewann der SVE lediglich einen Punkt. „An eigenen Tischen wäre ich mit einem knappen Sieg zufrieden“, so Tusch.

Bezirksliga Herren

TTV Eschwege - Großalmerode (Freitag, 20 Uhr). Die zurückliegenden drei Duelle beider Kontrahenten gingen allesamt an die Eschweger. Zudem konnten Lars Wunderlich und seine Mitstreiter im zweiten Saisonteil noch nicht an die starken Leistungen der Vorrunde anknüpfen. Einzig Spitzenspieler Christian Brücher (5:1-Siege) und Alexander Weiland (5:0) waren zuletzt die Stützen im Gästeteam. „Wenn wir eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern, dann ist vielleicht eine Punkteteilung möglich“, meint Großalmerodes Kapitän Lars Wunderlich.

Hessisch Lichtenau - Eschweger TSV (Sonntag, 10.30 Uhr). Die Lossestädter haben trotz der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer aus Weiterode weiterhin Chancen auf den Titelgewinn. Daran glaubt Mannschaftssprecher Frank Rühling aber nicht, zumal Marc Schmidt im Spitzenpaarkreuz weiterhin fehlt. Die mannschaftliche Geschlossenheit spricht in diesem Duell aber für die Gastgeber. Die Kreisstädter starteten mit zwei Niederlagen in die Rückrunde und sind damit ins Mittelfeld der Tabelle abgerutscht. Gespannt dürfen die Zuschauer auf die Duelle im Spitzenpaarkreuz sein, wo Marc Bauer auf Timo Hopfner und Mike Lieberknecht treffen wird. Spannung versprechen aber auch die Vergleiche in den Doppeln.

Bezirksklasse Herren

Ermschwerd III - Nesselröden (Freitag, 20 Uhr). Nach einem Remis und einem Sieg am vergangenen Spieltag können Alfred Niemeier und seine Mitstreiter etwas entspannter in die Partie gehen. Die Gäste überraschten in der Vorrunde mit ihrem guten Abschneiden auf Rang vier, laufen aber in der Rückrunde noch ihrer guten Form hinterher. Vielleicht können die Ermschwerder diese Schwächephase nutzen.

Dudenrode - Hessisch Lichtenau II (Samstag, 18 Uhr). Beide Mannschaften können sich im Kampf um den Klassenerhalt noch keineswegs sicher fühlen und benötigen beide Punkte dringend. In der Vorrunde verspielten die Dudenröder eine sichere 7:3-Führung und mussten sich am Ende mit einer Punkteteilung zufrieden geben. An den eigenen Tischen wollen es Florian Schober und sein Team besser machen. (yfs)

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