Hessenliga

Besse besteht Härtetest im Derby und verteidigt zweiten Platz

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Kasimir Wiszowaty

Der TSV Besse schließt die Hessenliga-Hinrunde als Tabellenzweiter ab, während der TSV Eintracht Felsberg in den Tabellenkeller rutscht.

TSV Eintracht Felsberg – TTC Lieblos 6:9

Statt des erhofften Befreiungsschlags setzte es eine bittere Heim-Schlappe gegen den Tabellenvorletzten. „Jetzt wird es richtig eng für uns“, befürchtet Dirk Heimel, der auch mit seiner Leistung haderte. Denn der Eintracht-Kapitän (2:3 gegen Träger, 1:3 gegen Gundlach) konnte im vorderen Paarkreuz ebenso wie Lars Merle (1:3 gegen Gundlach, 0:3 gegen Träger) kein Einzel gewinnen. 

Dennoch lagen sein Team bei Halbzeit mit 5:4 vorn. Weil es durch Imberger/Zimmermann und Heimel/Tonn zwei der drei Doppel verbuchten und in der Mitte durch Philipp Imberger mit 3:2 gegen Miguel Matuk-Ruth und Andy Zimmermann mit 3:0 gegen Tobias König überzeugten. Was auch im dritten Paarkreuz für Philipp Tonns 3:1-Coup gegen Olaf Parre galt.

Doch im zweiten Spielabschnitt lief, außer einem zweiten Erfolg von Zimmermann (3:0 gegen Matuk-Ruth), alles gegen die Eintracht. Nicht nur vorn, sondern auch bei Imberger (1:3 gegen König) und Michael Biedebach, der nach dem 2:3 gegen Michael Blum auch gegen Parre (1:3) unterlag. Die Hoffnungen auf ein Remis platzten, als im letzten Einzel Tonn ein 2:0-Vorsprung gegen Blum noch aus den Händen glitt.

SVH Kassel II - TSV Besse 4:9

In einem Derby auf Biegen und Brechen bestanden die Besser den Härtetest. „Der SVH hat in Bestbesetzung alles versucht“, atmete Sebastian Pfaff auf. Stark erkältet war der TSV-Kapitän froh, zumindest einen Einzelsieg nach dem kräfteraubenden 2:3 (5:11) gegen Dennis Tschunichin mit 3:0 gegen Marco Hilgenberg beigetragen zu haben.

Dass es trotz 3:0-Führung durch TSV-Doppelgewinne von Wiszowaty/Pfaff (3:0 gegen Gallina/Scherb), Kaszuba/Malinowski (3:0 gegen Hilgenberg/Kömpel) und Beck/Wicke (3:1 gegen Tschunichin/Köllner) zwischendurch brenzlig wurde, war einem schwachen ersten Durchgang mit Niederlagen von Malinowski, Kaszuba und Mayer geschuldet. In dem sich zunächst nur Kasimir Wiszowaty mit 3:2 (11:5) gegen den in der Mitte spielenden David Gallina durchsetzen konnte.

Immerhin brachte Peter Beck sein Sextett noch durch seinen 3:2-Sieg über Nachwuchstalent Tyler Köllner mit einer 5:4-Führung in den zweiten Durchgang. Der deutlich besser für Besse lief. Denn nach Pfaff setzen sich auch Kacper Malinowski (3:0 gegen Tschunichin), Mateusz Kaszuba (3:1 gegen Gallina) und nochmals „Kasi“ Wiszowaty (3:0 gegen Kömpel) in Folge durch. (zrh)

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