Hessenliga

Derby droht einseitige Angelegenheit zu werden - Besse haushoher Favorit

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Rückt nach vorn: Felsbergs Andy Zimmermann, der mit den Bessern Sebastian Pfaff und Mateusz Kaszuba das Vergnügen hat. 

Frühschicht in der Tischtennis-Hessenliga: Das Derby zwischen dem TSV Eintracht Felsberg und dem TSV Besse steht bereits am Sonntagmorgen um 10 Uhr in Felsberg auf dem Programm. Der Grund: Am Nachmittag ist die Alte Schulturnhalle durch ein Mini-Handballturnier belegt.

Für Eintracht-Abteilungsleiter Jörg Kuhn sind die Edermünder klarer Favorit. Schließlich reisen sie als Tabellenzweiter an und haben in dieser Saison alle Spiele bis auf das Gipfeltreffen gegen Watzenborn/Steinberg gewonnen. Dagegen geht Felsberg nach der Auswärts-Niederlage in Mittelbuchen als Tabellenvorletzter mit dem Abstiegsgespenst im Nacken ins Spiel. Ein Zähler fehlt zum Relegationsrang, aber schon vier zum sicheren Klassenverbleib d.h. den siebten Platz.

Außerdem treten die Gastgeber im vorderen Paarkreuz wie im Hinspiel (9:1 für Besse) ohne Heimel und Merle an. „ In der derzeitigen Situation hat für uns das Derby keine Priorität, sondern die Spiele, in denen wir wie zuletzt gegen Niestetal, punkten müssen,“ erklärt Lars Merle. Damit werden Philipp Imberger und Andy Zimmermann nach vorn sowie Thomas Jung und Rekonvaleszent Thilo Leis in die Mitte aufrücken. Für das dritte Paarkreuz ist neben Philipp Tonn Ersatzmann Meik Hellwig vorgesehen.

Angesichts dieser Konstellation wird von den drei Besser Polen wohl Kazimierz Wiszowaty pausieren, während Mateusz Kaszuba und Kacper Malinowski hinter „Basti“ Pfaff an zweiter und dritter Position zum Einsatz kommen. Peter Beck rückt damit in die Mitte und im hinteren Paarkreuz ist mit Dirk Mayer und Leon Wicke zu rechnen.

TSV in Lieblos mehr gefordert

Bereits am Samstag (16 Uhr) muss der TSV Besse beim TTC Lieblos ran. Unterschätzen des Aufsteigers verboten, schließlich hat de sich mit mit stabilen Leistungen ins Mittelfeld geschoben. Und führt sogar die Rückrundentabelle mit 7:1-Punkten an. Im Hinspiel schrammten die Edermünder beim 9:7-Sieg nur knapp an einer unangenehmen Überraschung vorbei.

„Diesmal sind wir personell etwas stärker aufgestellt“, betont Sebastian Pfaff. Besses Nummer eins sinnt auf Revanche gegen die Nummer zwei der Gastgeber, Andeas Gundlach, für die 2:3-Niederlage im ersten Vergleich. Und auch gegen Top-Akteur Christian Träger erwarten den TSV-Kapitän sowie Mateusz Kaszuba schwierige Duelle. Dahinter haben die Gründauer mit ihrer Nummer drei Miguel Matuk Ruth und Olaf Parre im unteren Paarkreuz zwei weitere Akteure, die immer für Einzelsiege gut sind.(zrh)

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