Hessenliga

Ebert sorgt für Felsbergs Ehrenpunkt in einseitigen Derby

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Sorgte für den Felsberger Ehrenpunkt: Holger Ebert, der gegen Leon Wicke gewann.

Edermünde – Die Nummer eins im Kreis bleibt der TSV Besse: Im Derby der Tischtennis-Hessenliga fertigten die Edermünder den TSV Eintracht Felsberg mit 9:1 ab.

„Wir hatten angesichts der Felsberger Aufstellung schon mit einem klaren Sieg gerechnet, aber es hätte auch schlechter für uns laufen können“, honorierte TSV-Kapitän Pfaff die Leistung der ohne Heimel und Merle angereisten Burgstädter. Die einige Chancen zur Ergebnisverbesserung liegen ließen.

Zunächst im Eröffnungsdoppel. als Imberger/Zimmermann im entscheidenden fünften Durchgang dem polnischen Duo Kaszuba/Malinowski mit 9:11 unterlagen. Oder im unteren Paarkreuz, wo der nachrückende Verbandsliga-Akteur Meik Hellwig gegen Dirk Mayer ein Duell auf Augenhöhe lieferte und erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mit 2:3 (12:14) verlor. Das änderte nichts daran, dass der offensivstarke Besser Routinier große Probleme mit dem Anti-Belag des Eintracht-Neuzugangs hatte.

Pfaff ganz souverän

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Felsberger bereits mit 0:8 zurück und es drohte die zweite Null-Nummer in Folge. Die letzte Chance dies abzuwenden lag bei Holger Ebert. Und der nutzte sie mit einem 3:2 (11:7,11:9, 6:11, 9:11, 11:6) gegen Leon Wicke.

Den Schlusspunkt für die Gastgeber setzte Sebastian Pfaff mit einem Drei-Satz-Sieg im Einser-Duell gegen Philipp Imberger. Zuvor hatte Pfaff auch schon Andy Zimmermann mit 3:1 (11:3, 11:13, 11:5, 11:8) gut im Griff. Was auch für Besses Nummer zwei, Kacper Malinowski, beim 3:1 (11:9,10:12, 11:5, 11:8)-Erfolg gegen Imberger sowie im zweiten Paarkreuz für Mateusz Kaszuba (3:1 gegen Philipp Tonn) und Peter Beck (3:0 gegen Michael Biedebach) galt. Ebenso sicher setzten sich die Doppel Pfaff/Mayer mit 3:1 gegen Biedebach/Tonn und Beck/Wicke mit 3:0 gegen Ebert/Hellwig durch.

Die Konsequenzen des Derby-Resultats: die Edermünder schieben sich auf den zweiten Tabellenplatz, während die Felsberger - bei dem schwierigen Startprogramm keinesfalls unerwartet – erst einmal die Rote Laterne übernehmen müssen.(zrh)

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