Hessenliga

Felsberg gegen Lieblos und Besse im Verfolgerduell unter Druck

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Lars Merle

Beim Hinrundenfinale der Tischtennis-Hessenliga stehen die heimischen Teams vor wegweisenden Duellen.

TSV Eintracht Felsberg – TTC Lieblos (Sa. 15 Uhr). Durch die unnötige Niederlage in Fulda steht die Eintracht unter Erfolgsdruck. „Zwei Punkte sind jetzt Pflicht“, redet Kapitän Dirk Heimel Klartext. Er weiß, dass seiner Mannschaft im Falle einer Niederlage sogar ein Abstiegsplatz droht.

Und erwartet eine enge Partie, in die die Gastgeber diesmal bester Besetzung gehen können. Also mit Neuzugang Lars Merle an Position eins, der damit sein fünftes Spiel macht und bisher erst ein Einzel gewonnen hat (1:7). kann.

Der Aufsteiger aus Gründau steckt als Tabellenvorletzter tief im Abstiegssumpf. Schrammte allerdings in Besse beim 7:9 nur knapp an einem Teilerfolg vorbei und gewann bei Felsberg-Bezwinger Horas Fulda mit 9:5. Seinen dritten Pluspunkte holte der ausgeglichen und doppelstark besetzte Kontrahent mit einem 8:8 gegen Ermschwerd. Vorn sind die Gäste-Asse Christian Träger (3:13-Bilanz) und Andreas Gundlach (4:10) bisher wenig erfolgreich, was Chancen für Heimel und Lars Merle eröffnet. Im mittleren Paarkreuz sticht Miguel Matuk Ruth (9:5) heraus, der mit Olaf Parre auch im Doppel (7:1-Siege) überzeugt.

SVH Kassel II - TSV Besse(So. 14 Uhr). „ Wir werden diesmal mit Malinowski, Kaszuba und Wiszowaty unser polnisches Trio komplett einsetzen“, kündigt TSV-Teamchef Manfred Pfaff an. Denn im Duell des Tabellenzweiten (16:2-Punkte) mit dem Dritten (13:3) stehen die Titelchance und der Aufstiegs-Relegationsplatz zur Oberliga auf dem Spiel.

Unklar ist noch, ob beim TSV Stas Blumhardt dabei sein wird. „Es könnte auch sein, dass wir mit sieben Akteuren ins Spiel gehen“, will Kapitän Sebastian Pfaff dies erst kurzfristig entscheiden. Er geht mit 14:3-Einzelbilanz ins Derby und muss sich im Top-Paarkreuz auf Marco Hilgenberg und Dennis Tschunichin einstellen.

Aber auch ein Duell gegen den ehemaligen Teamgefährten David Gallina (8:6) wäre möglich. Der bei der einzigen Saison-Niederlage seiner Mannschaft gegen Watzenborn den besten Akteur der Liga, Fabian Moritz, bezwang. Mit Klaus Scherb steht ein weiterer ehemaliger Besser im SVH-Kader, der neben hochkarätigen Spielern wie Ricardo Kömpel oder Romeo Solfato auch etliche Variationsmöglichkeiten (Tyler Köllner) bietet.  (zrh)

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