Hessenliga

Pfaff verliert Schlüsselspiel und Besse die Tabellenführung

Enttäuscht: Sebastian Pfaff (Besse) musste sich nach sechs vergebenen Matchbällen mit 14:16 im fünften Satz Florian Müller (NSC Watzenborn-Steinberg) geschlagen geben. 
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Enttäuscht: Sebastian Pfaff (Besse) musste sich nach sechs vergebenen Matchbällen mit 14:16 im fünften Satz Florian Müller (NSC Watzenborn-Steinberg) geschlagen geben. 

Es war der Höhe-und der Knackpunkt bei der 5:9-Niederlage des TSV Besse im Hessenliga-Gipfeltreffen gegen den NSC Watzenborn-Steinberg.

In dem der TSV-Kapitän über fünf Sätze eine Klassepartie lieferte. Und mit 9:3-Führung im letzten Durchgang fast schon wie der sichere Sieger aussah. Doch sein Kontrahent berappelte sich, verkürzte auf 9:5. Pfaff nahm ein vorsorgliches Time-out. „Ich wollte verhindern, dass er noch mal einen Lauf bekommt“, bekannte Pfaff, der bei 10:6 vier Matchbälle hatte. Aber keinen verwandelte. 

Und bis zum 14:14 zwei weitere liegen ließ, ehe das bittere Ende mit 14:16 kam. „Den einen Punkt hätten wir im vorderen Paarkreuz gebraucht“, haderte „Basti“. Denn gegen Ausnahmekönner Fabian Moritz war weder für ihn, noch für den auch gegen Müller jeweils in drei Sätzen unterlegenen Kacper Malinowski etwas zu holen.

Edermünder wollten sich schadlos halten 

Dafür wollten sich die Edermünder im mittleren Paarkreuz schadlos halten. Was auch gelang. Zumindest im ersten Durchgang. In dem Mateusz Kaszuba trotz Schulterverletzung tapfer durchhielt und gegen Jan Hartmann mit 3:1 (12:10, 11:5, 3:11, 11:7) den ersten Einzelgewinn für die Gastgeber holte. 

Am Nachbartisch knüpfte Kazimierz Wiszowaty in einem hochklassigen Duell gegen Stefan Harnisch an seine starken Auftritte in TSV-Trikot mit einem 3:0 an. Als dann auch noch Stas Blumhardt im dritten Paarkreuz mit 3:1 (10:12, 11:3, 11:7, 11:7) gegen Jakob Armbruster erfolgreich war, hatten die Gastgeber einen 1:4-Rückstand zum 4:4 ausgeglichen.

Den sie sich eingehandelt hatten, weil zu Beginn nur das dritte Doppel Wiszowaty/Blumhardt mit 3:0 gegen Hartmann/Armbruster gewinnen konnte, während Malinowski/Beck (gegen Müller/Harnisch) und Pfaff/Kaszuba (gegen Moritz/Kirchherr) jeweils in vier Sätzen unterlagen. „Unser Problem ist, dass wir in dieser Saison kein Spitzendoppel formiert bekommen, das zuverlässig punktet“, legte Teamchef Manfred Pfaff den Finger in die Wunde.

Blitzschnelle Rückhand-Angriffe begeisterten 

Nach Peter Becks 0:3 gegen Torsten Kirchherr ging es mit 4:5-Rückstand in den zweiten Durchgang. In dem die Mittelhessen am Spitzenbrett wieder auf drei Punkte enteilten. Hoffnung auf einen erneuten Konter nährte der zweite Erfolg von Kazimierz Wiszowaty, der auch beim 3:0 (11:6,12:10,11:5) gegen Hartmann mit viel Ballgefühl und blitzschnellen Rückhand-Angriffen begeisterte.

Doch mit der Vier-Satz-Niederlage von Kaszuba gegen Harnisch war die Vorentscheidung gefallen, bei Blumhardts 0:3 gegen Kirchherr die Luft schon raus. Und der Neue Sportclub (NSC) neuer Spitzenreiter.

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