Tischtennis-Hessenliga

Jonas Blum schafft den Ehrenpunkt für SV Ermschwerd

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Erstmals traten Vater Heiko Blessmann und Sohn Philipp zusammen in einer Mannschaft des SV Ermschwerd an.

Ermschwerd – Gegen den Top-Favoriten NSC Watzenborn-Steinberg stand Tischtennis-Hessenligist SV Ermschwerd bei der 1:9-Heimniederlage zwar auf verlorenem Posten, dennoch verkauften sich die Gastgeber teuer und verlangten ihrem Gegner einige Male alles ab. Mächtig freuen konnte sich Jonas Blum, der im mittleren Paarkreuz den Ehrenpunkt gegen Jakob Armbrüster schaffte.

Aufstellungen

Natürlich konnten die Gäste das Fehlen der Nummer eins und zwei Fabian Moritz und Florian Müller viel besser verkraften als die Ermschwerder den Ausfall ihrer beiden tschechischen Spitzenspieler Dusan Snasel und Jiri Tomaniec. So mussten beim SVE Heiko Blessmann und Christoph Heidrich sogar erstmals in der Hessenliga im oberen Paarkreuz ran. Heidrich hielt bei seiner 1:3-Niederlage gegen Stefan Harnisch alle Sätze offen und hatte dabei sogar eine zwischenzeitliche 2:0-Führung auf dem Schläger. Und dann folgte der Auftritt von Jonas Blum, der gegen Jakob Armbrüster in fünf Sätzen triumphierte.

Großer Name

Und wieder einmal war ein Spieler mit einer großen, sportlichen Vergangenheit in Ermschwerd zu Gast. Der 53 Jahre alte Torsten Kirchherr war einst Trainingspartner von Nationaltrainer Jörg Roßkopf und bildete zusammen mit der lebenden Tischtennis-Legende Jan-Ove Waldner aus Schweden Mitte der 80er Jahre in der ersten Bundesliga beim ATSV Saarbrücken ein Doppel. Mit Saarbrücken wurde Kirchherr 1989 sogar deutscher Tischtennis-Mannschaftsmeister.

Novum

Aufgrund des Fehlens von Dusan Snasel und Jiri Tomaniec mussten Michael Tusch aus der zweiten Mannschaft und Philipp Blessmann aus der vierten Ermschwerder Garnitur in diesem Hessenliga-Heimspiel einspringen. Dabei traten Vater Heiko und Sohn Philipp Blessmann erstmals zusammen in einer Ermschwerder Mannschaft an die Tische und zogen sich zusammen im Doppel akzeptabel aus der Affäre.

Beide führten gegen Stefan Harnisch und Jakob Armbrüster im zweiten Durchgang mit 9:8 und standen dabei dicht vor einem Satzgewinn. „Dies wäre ein Traum gewesen“, sagte Heiko Blessmann nach dem spannenden Schlagabtausch.

Zuschauer

Nur ein Häuflein aufrechter Ermschwerder Fans verfolgte am Samstagabend das Geschehen in der Halle der Wichtelstuben. Zu klar war die Favoritenrolle des Oberliga-Absteigers Watzenborn-Steinberg. Die Gäste gaben in den bisherigen sechs Begegnungen erst sechs Spiele ab und streben den direkten Wiederaufstieg an.  eki

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