Scherb und Bierwirth gewinnen bei Bierhenkel-Turnier – Neue Spielform überzeugt

Jung und Alt unschlagbar

Harmonierten prächtig: Der erfahrene Klaus Scherb (links) und der jugendliche Florian Bierwirth gaben der Konkurrenz in der B1-Klasse das Nachsehen. Foto: Koch

Niestetal. Rund 100 Tischtennisspieler stimmten sich kurz vor Saisonbeginn der Ligen beim 53. Werner-Bierhenkel-Gedächtnisturnier ein. Drei Tage lang richtete der SC Niestetal die Konkurrenz aus, bei dem die Sieger in zwölf verschiedenen Klassen ermittelt wurden. Dabei gab es keine Einzel. Stattdessen mussten alle Sportler als Zweierteam starten. Als Neuerung gab es keine Geschlechtertrennung, es konnten Mixed-Teams spielen oder auch im Turnierverlauf Männer- auf Frauenmannschaften treffen.

Vorbereitung im Vordergrund

„Wir haben von den Spielern sehr positive Rückmeldungen über diese neue Spielform erhalten“, berichtete Sven Graf vom Organisatorenteam. Für die Akteure stand die Vorbereitung im Vordergrund. „Wir hatten mit der Mannschaft in der letzten Woche einen Lehrgang, da bietet das Turnier einen guten Abschluss“, berichtete Florian Bierwirth. Für den Oberligaspieler der SVH Kassel ist die Liga in dieser Saison „eine Wundertüte“, sodass Spielpraxis zwei Wochen vor dem Auftakt einen wichtigen Trainingsaspekt darstellt.

Mit Klaus Scherb hatte der 17-Jährige dabei ein Kasseler Tischtennisurgestein als Mannschaftspartner mitgebracht. „Ich habe schon in der B-Jugend vor 40 Jahren am Werner-Bierhenkel-Turnier teilgenommen“, berichtete der 54-Jährige. Eigentlich hatte Scherb seine Karriere bereits beendet, doch nach einem Sieg beim Elgershäuser Neujahrsturnier griff er nun erneut zum Schläger: „Florian ist ein großes Talent. Wir arbeiten an der Verbesserung seiner taktischen Fähigkeiten, dafür bietet sich ein solches Turnier an“, meinte Scherb. Das Duo machte seine Sache gut und gewann die B1-Klasse vor den Ihringshäusern David Pravych und Stefan Reimann.

Spieler in Doppelfunktion

In derselben Klasse traten Julian Ciepluch und Bastian Plaß erstmals im Trikot des SC Niestetal an. Die Neuzugänge für die Bezirksoberliga-Mannschaft waren in Doppelfunktion gefragt. Zunächst halfen sie beim Aufbau, ehe sie selbst an der Platte standen. „Ansonsten werden die Spieler allerdings nur wenig in die Helferpläne eingeteilt, sodass sie sich auf das eigene Spiel konzentrieren können“, erklärte Plaß. Für das Halbfinale reichte es für das Duo nicht.

Die höchste Klasse, das A1-Turnier, gewannen Folker Roland und Maik Schönknecht von Torpedo Göttingen.

Von Tobias Kisling

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