Hessenpokal-Endrunde: Frühes „Aus“ für TTC

„Jungs haben sich wacker geschlagen“

Nach 1:0 noch 1:3 unterlegen: TTC-Spitzenspieler Jona Henrich. Foto: Kasiewicz

Riedstadt Crumstadt. Der ganze Verein war Feuer und Flamme. Die Mannschaft hatte sich bestens vorbereitet, war bereits am Vortag angereist und wurde von 50 Fansin Crumstadt unterstützt. Und doch musste sich die Jugendmannschaft des TTC Todenhausen bei der hessischen Tischtennis-Pokalendrunde in Crumstadt gleich in der ersten runde geschlagen geben. Mit 0:4 zog der frischgebackene Bezirksoberliga-Meister gegen den TSV Nieder-Ramstadt den Kürzeren. Ausgerechnet gegen den Verein, dessen Reserve sie vor wenigen Wochen zuhause im Achtelfinale noch mit 4:0 ausgeschaltet hatten.

Doch deren „Erste“ war offensichtlich gewarnt. Und trat als Vierter der Jugend-Hessenliga selbstbewusst in der Favoritenrolle auf. Das bekam Kai-Luca Ponzer schon im ersten Einzel mit 0:3 (5:11, 8:11, 10:12) gegen Sören Schwabel zu spüren. Hoffnung auf den Ausgleich keimte auf, als anschließend Jona Henrich in seinem Auftaktsatz mit 11:3 gegen Roman Seikel furios loslegte. Aber Seikels Konter (3:11 im zweiten Satz) saß. „Zunächst wusste er nichts über meine Spielweise, hat sich dann aber immer besser auf mich eingestellt“, erkannte Jona, der in den nächsten Durchgängen (4:11, 8:11) ebenfalls die schlechteren Karten besaß.

Damit stand Valentin Best im dritten Einzel gegen Felix Göbel unter Erfolgsdruck, zu dem sich dann in den Schlussphasen der ersten beiden Sätze (9:11, 11:13) noch Pech gesellte. Besserung im dritten: 11:7 für Valentin. Aber sein Kontrahent fand im vierten Durchgang (11:7) wieder in die Erfolgsspur. Womit der TTC vor dem Doppel mit dem Rücken zur Wand stand. Als dann Ponzer/Pfaff trotz heftiger Gegenwehr mit 0:3 (11:13, 6:11, 9:11) gegen Göbel/Wolff unterlagen, war der Traum vom Halbfinale ausgeträumt.

„ Ein bis zwei Gegenpunkte wären drin gewesen. Mehr wohl nicht. Aber das müssen wir wegstecken“, erklärte Jona Henrich. Und Trainer Marc Hofmann zeigte sich gar stolz auf sein Quartett: „Zwar war uns diesmal kein Sieg vergönnt, aber unsere Jungs haben sich trotz der ungewohnten neuen Plastikbälle wacker geschlagen.“ (zrh)

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