Ein Duo kämpft um den Erfolg

Tischtennis-Talente spielen beim Top24-Bundesranglistenturnier

Bereits 2011 befreundet: Sophia Klee (links) und Sarah-Carina Grede . Rechts außen aktuellere Porträtbilder der beiden Talente. Fotos: Kasiewicz/Fischer/nh

Kassel. Die Reise begann bereits gestern. Direkt nach zwei Doppelstunden Mathe und Latein. Für die elfjährige Sophia Klee vom Tischtennis-Oberligisten SC Niestetal stand mal wieder eine längere Fahrt auf dem Programm.

Zusammen mit ihren Eltern und der 14-jährigen Freundin Sarah-Carina Grede war das Reiseziel die Sporthalle im saarländischen Marpingen. Dort findet an diesem Wochenende das Top24-Bundesranglistenturnier statt, wo sich die beiden nordhessischen Tischtennis-Talente mit Gegnerinnen aus ganz Deutschland messen werden.

Sophia Klee

„Aufgeregt bin ich überhaupt nicht“, sagt Sophia Klee, für die als Elfjährige das Dabeisein zählt. Zusammen mit ihren älteren Geschwistern Julia (16) und Johan (15) lebt Sophia zwar in einer vom Tischtennis begeisterten Familie, aber die Schülerin des Kasseler Friedrichsgymnasiums will ihre Erwartungen bewusst niedrig halten: „Ich hoffe einfach darauf, gut zu spielen, aber für mich als eine der Jüngsten geht es um nichts“, sagt die Elfjährige.

Gespielt wird in Marpingen in den Klassen U18 (Jugend) und U15 (Schüler). Ermittelt werden die Sieger und Platzierten über zwei verschiedene Spielstufen. Begonnen wird dabei in der ersten Stufe (Vorrunde) in je vier Gruppen mit jeweils sechs Teilnehmern/innen. Die Endrunde wird dann in einem modifizierten K.o.-System weitergespielt.

Sarah-Carina Grede

Dort möglichst weit zu kommen, ist allerdings das Ziel von Sarah-Carina Grede von Klees Liga-Konkurrenten GSV Eintracht Baunatal. „In diesem Jahr bin ich das erste Mal mit dabei, nachdem ich im vergangenen Jahr wegen Krankheit und trotz meiner Qualifikation leider absagen musste“, sagt die 14-Jährige, die oft zusammen mit Sophia Klee zu Kaderlehrgängen fährt. Ihr Ziel sei daher schon, sich an diesem Wochenende für das Top12-Turnier (siehe Hintergrund) zu qualifizieren.

Dass ihr dies gelingt, scheint nicht ausgeschlossen, da die Neuntklässlerin der Baunataler Theodor-Heuss-Schule bereits die Mehrzahl ihrer Gegnerinnen in Marpingen schon einmal gesehen hat: „Das nutzt schon, wenn man die Spielweise der anderen kennt.“

Von Martin Scholz

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