Lüdersdorfer wollen Titel klarmachen - Weiteröder im Derby bei Lax

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Musste sich nur einmal beugen: Lüdersdorfs Nils Rüger, der mit dem TTC den letzten Schritt zum Aufstieg machen will.

Bebra. Zum Saisonschluss in der Tischennis-Verbandsliga tritt der TTV Weiterode am Samstag ab 19 Uhr beim Hersfelder Rivalen TTC Lax an. Die Gäste sind Dritter mit 18:12 Punkten, die Hersfelder Fünfter mit 15:15.

Nach der Pleite am vergangenen Wochenende in Ihringshausen benötigen die Weiteröder ein kleines Wunder, um die Relegation zur Hessenliga noch zu erreichen. Voraussetzung dafür ist nämlich, dass die zweitplatzierten Ihringshäuser (19:11) gegen den Tabellenletzten Richtsberg II nicht gewinnen.

Für die Weiteröder zählt bei Lax ohnehin nur ein Sieg. Der dürfte jedoch nur sehr schwer zu realisieren sein, denn sie gingen in Hersfeld bislang immer leer aus. Das Hinspiel gewannen sie in eigener Halle 9:5.

Im Blickpunkt dürfte das Duell der beiden besten Akteure der Rückrunde stehen: Weiterodes Mario Oeste (13:1 Siege) steht im Vergleich mit Marc Hannes (12:2) sogar noch ein bisschen besser da. Ein Trumpf der Hausherren ist ihr Doppel Marc Hannes/Michael Borken (7:1). Es dürfte spannend werden.

Derbys in der kommenden Saison gegen Weiterode und Lax wünscht sich der TTC Lüdersdorf. Und der hat es am letzten Spieltag der Bezirksoberliga selbst in der Hand, den Aufstieg zu realisieren.

Trio mit Aussichten 

Allerdings wartet eine sehr schwere Aufgabe auf Schade, Mangold und Co., die als Spitzenreiter am Samstag um 18 Uhr beim Tabellendritten TuS Weißenborn antreten müssen. Die Gastgeber haben an den vergangenen beiden Wochenenden mit zwei Unentschieden ihre Chancen auf den Titel verspielt, dürfen aber noch auf das Erreichen der Aufstiegsspiele hoffen. Dazu müssten sie die Lüdersdorfer schlagen. Und gleichzeitig müsste der TTV Altenbrunslar-Wolfershausen sein Heimspiel gegen den Tabellenvierten TTC Albungen verlieren.

Die Ausgangslage ist auch für den TTC Lüdersdorf klar: Ein Unentschieden in Weißenborn reicht zur Meisterschaft und zum direkten Aufstieg. Im Falle einer Niederlage muss der Klub den Umweg über die Aufstiegsspiele einschlagen.

Die Altenbrunslarer rücken nur dann noch auf Rang eins vor, wenn sie selbst gewinnen und Lüdersdorf gleichzeitig in Weißenborn verliert.

Zahlreiche Fans werden die Mannschaft aus dem Bebraer Stadtteil dorthin begleiten und bauen vor allem auf Nikolas Schade und Tobias Mangold im top-besetzten vorderen Paarkreuz. Doch auf sie wartet auf Weißenborner Seite Stefan Börner, der zweitbeste Spieler der Liga.

Im mittleren Paarkreuz ruhen die Hoffnungen auf Patrick Weix und Giuseppe Palermo. Sie bekommen es in Ralf Lenze mit einem Klassespieler zu tun. Das hintere Lüdersdorfer Duo bilden Nils Rüger und Timo Schröder. Rüger hat erst ein Match verloren.

In den Einzeln spricht die größere Ausgeglichenheit für Lüdersdorf. In den Doppeln könnte Weißenborn Vorteile haben. (red/twa)

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