Hessenliga: Verlustpunktfreier TSV hat ungeschlagenen Verfolger zu Gast – Vorentscheidung möglich

Mehr Gipfeltreffen geht nicht

Peter

Edermünde. Besser hätte es der Hessenliga-Terminplangestalter nicht arrangieren können: Zum Hinrunden-Finale kommt es in der Edermünder Mehrzweckhalle zum Duell zwischen Spitzenreiter TSV Besse und dem Tabellenzweiten SV Mittelbuchen (So. 14 Uhr). Mehr Gipfeltreffen geht nicht! AUSGANGSLAGE

Beide Mannschaften sind noch unbezwungen, verlustpunktfrei ist jedoch nur das TSV-Sextett, das alle acht Saisonspiele gewonnen hat. Die Osthessen gaben zuletzt einen Zähler beim 8:8 gegen den Tabellendritten TTV Richtsberg ab. HERAUSRAGENDE DUELLE

Im Spitzenpaarkreuz stehen gleich alle vier Begegnungen auf des Messers Schneide. Dabei kommt es zum Vergleich zweier tschechischer Top-Akteure: Besses Petr Wasik (15:1-Siege) trifft als Ligabester auf Lukas Soucek (10:3), muss sich aber im Match zuvor mit dem überraschend stark auftrumpfenden Rick Burkhardt (12:2) auseinander setzen. Attraktive Ballwechsel sind auch bei den Spielen von Mateusz Kaszuba (9:3), der starken polnischen Nummer zwei des Tabellenführers, zu erwarten. AKTEURE MIT WEISSER WESTE

Haben die Gäste nicht zu bieten. Wohl aber der TSV, bei dem von der Stammformation Peter Beck (9:0-Siege) und Stas Blumhardt (5:0) noch unbezwungen sind. Besonders auffällig, dass dies auch für die als „Joker“ im unteren Paarkreuz eingesetzten Dirk Mayer (3:0), Petr Mottl (2:0) und Jan Kubat (2:0) gilt. KNACKPUNKT DOPPEL

Angesichts eines zu erwartenden engen Spiels könnten die Doppel als Zünglein an der Waage fungieren. Vorteile für ein Team? Fehlanzeige. Die Edermünder gewannen 18 von bisher 24 Doppel, obwohl sie mit zwölf verschiedenen Kombinationen antraten. Was fehlt, ist ein herausragendes Einser-Doppel. Mittelbuchen war in 17 von 25 Doppeln erfolgreich, wozu die noch unbezwungenen Nuri/Soucek acht Siege beitrugen. DAS SAGT DER KAPITÄN

„Das wird mit Abstand unser schwerstes Spiel, ich rechne mit einer völlig offenen Auseinandersetzung“, erklärt Besses Sebastian Pfaff. In welcher Besetzung sein Team an die Tische gehen wird, wollte er sich nicht entlocken lassen. Denn: „Es wäre nicht vorteilhaft, die Karten angesichts der Bedeutung des Spieles frühzeitig aufzudecken.“ Was auch für die Besetzung der drei Doppel gilt. DIE PERSPEKTIVE

Mit einem Sieg würde der TSV Besse die Weichen in Richtung Meisterschaft und sofortigem Wiederaufstieg stellen. Denn dann hätte der Ex-Oberligist einen Drei-Punkte-Vorsprung und dürfte - ohne zwischenzeitlichen Aussetzer - dem Rückspiel in Mittelbuchen am 24. April 2016 beruhigt entgegen sehen. Dem Tabellenzweiten bliebe der steinige Weg über die Aufstiegsrelegation. Foto: Kasiewicz

Von Reinhold Döring

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