Niestetals Tischtennis-Damen stehen in der Oberliga vor der perfekten Saison

Meister mit Perspektive

Hatten zumindest im Doppel beim 16. Saisonsieg etwas Mühe: Katharina Morbitzer (links) und Sophia Klee. Foto: Schachtschneider

Niestetal. Eine überragende Saison mit bislang 16 Siegen bei 16 Auftritten neigt sich dem Ende entgegen. Die Damen des Tischtennis-Oberligisten SC Niestetal stehen bereits als Meister und Regionalligaaufsteiger fest und haben nach dem souveränen 8:1-Erfolg über den TLV Eichenzell ein Ziel: ungeschlagen bleiben und die weiße Weste wahren.

Der Verein

Nach dem Zusammenschluss der beiden Tischtennisabteilungen des TSV Heiligenrode und der TSG Sandershausen im Jahr 2014 machte der SC Niestetal mit positiven Nachrichten auf sich aufmerksam. Der Klub und die Verantwortlichen legen großen Wert auf Jugendarbeit und kontinuierliche Förderung des Nachwuchses. Bestes Beispiel: Sophia Klee. Die amtierende Deutsche Schüler-Meisterin und U 15-Ranglistenerste stand bereits mit vier Jahren beim TSV Heiligenrode an der Platte.

Die Mannschaft

Die junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren zeugte überzeugende Leistungen und hat hat selbst in Abwesenheit der Zwölfjährigen Sophia Klee keinen Grund, sich zu verstecken: Die Mischung macht’s. Spielführerin Janina Ciepluch (19) und die Nummer eins Katharina Morbitzer trugen mits starken Vorstellungen zu einer schon jetzt grandiosen Spielzeit bei. Zudem fügen sich Ekaterina Moor und die Ex-Besserin Anna-Lena Scherb nahtlos ein.

Die Perspektive

Teamchef Manfred Moll traut der Mannschaft einiges zu. „Klar ist, dass es nicht leicht wird, in der Regionalliga zu bestehen“, sagt Moll. Dennoch zeigt man sich im Niestetal optimistisch, was die kommende Saison angeht. Zumal mit He Linglan eine Leistungsträgerin in den Kader zurückkehrt und Reservespielerin Julia Heidelbach gute Ansätze unter Beweis gestellt hat.

So steckt eine Menge Potenzial in diesem Team. Das sollte reichen, um sich eine Klasse höher zu etablieren und Gegner wie den DJK Blau-Weiß Münster oder den TTVg Kleve II zu ärgern. Zu einem Derby mit der KSV Auedamm kann es nur kommen, wenn die Kasselerinnen den möglichen Aufstieg aus der Regionalliga verpassen sollten.

Zunächst steht für die Niestetalerinnen im letzten Heimspiel der Oberliga-Saison am 17. April gegen den TTC Salmünster aber die Meisterfeier an, die sich die Niestetalerinnen – ob mit oder ohne weißer Weste – auch mehr als verdient haben.

Von Raphael Wieloch

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