Damen-Hessenliga: Vier starke Aufsteiger - TTG hat fünf Mal Heimrecht in Hinrunde

Niestetal mit Aufstiegschancen

Zählt mit dem SC Niestetal II zu den Aufstiegsfavoriten: Julia Klee. Foto: Fischer

Morschen. Die TTG Morschen/Heina trifft in der Tischtennis-Hessenliga auf drei Mitaufsteiger, die alle aus der Verbandsliga-Mitte kommen.

Am stärksten einzuschätzen ist davon Meister TSV Beuern, der mit 34:2-Punkten durchmarschierte. Das Quartett aus dem Landkreis Gießen um die frühere Hombergerin Johanna Klitsch verfügt in Alisa Dietz über eine herausragende Spitzenspielerin und hat sich mit Antje Weber (TTC Siegbach) verstärkt. Dagegen bedauert die TSF Heuchelheim den Weggang ihrer Nummer eins Julia Wolf, die aber durch Jessica Wissler (DJK Lahr) positionsgetreu ersetzt wurde. Eine Top-Akteurin mit Regionalliga-Erfahrung beim SV Darmstadt 98 schickt der TV Großkrotzenburg mit Kristina Klassert ins Rennen.

Zum Kreis der Meisterschaftskandidaten muss der Vorjahreszweite SG Rodheim gerechnet werden, der mit Cordula Munzert über eine starke Top-Akteurin verfügt. Das gilt auch für den SC Niestetal II, bei dem Vanessa Wenzel, die bisher im Oberligateam der Heiligenröder spielte, die Spitzenposition vor Stefanie Scheiding übernimmt. Wobei der nordhessische TTG-Rivale auch dank Jacqueline Häntsch und Julia Klee im zweiten Paarkreuz beste Titelchancen besitzt.

Beim VfL Lauterbach ragt Anja Stein heraus, die für Homberg einst in der Regionalliga spielte. Auch der SV Rennertehausen um Spitzenspielerin Ute Ernst hat mit seiner Nummer zwei, Nina Klaus-Materna, eine Ex-Kreisstädterin in seinen Reihen.

Kein Direktabsteiger

Der Terminplan beschert der TTG Morschen/Heina in der Hinrunde fünf Heim- und nur zwei Auswärtsspiele. Die Auftaktpartie bestreitet der Aufsteiger beim nordhessischen Rivalen SC Niestetal II. Der erste Auftritt der TTG vor heimischen Publikum in der Sporthalle Altmorschen findet am Sonntag, den 4. Oktober gegen die TSF Heuchelheim statt.

Da die Liga mit acht Teams unterbesetzt ist, wird am Ende sogar der Tabellenletzte noch die Möglichkeit haben, sich über die Abstiegsrelegation zu retten. Der Meister steigt in die Oberliga auf, der Vizemeister wird seine Chance über die Aufstiegsrelegation suchen können. (zrh)

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