Tischtennis: 8:6-Sieg gegen Eintracht Baunatal

Niestetal gewinnt den Oberliga-Krimi

Voll konzentriert: Die elfjährige Sophia Klee von der SC Niestetal zeigte eine starke Leistung. Foto: Fischer

Baunatal. Am Samstag war einiges los im Auto von Betreuer Siegfried Schorstein. Nach dem Derby in der Tischtennis-Oberliga saßen dort auf dem Heimweg von Baunatal nach Niestetal Schorsteins Tochter Jana sowie Julia und Sophia Klee vom SC Niestetal. Das Trio hatte gerade das umkämpfte Derby gegen die zweite Mannschaft des GSV Eintracht Baunatal gewonnen. 8:6 stand es am Ende. Dabei hätten die Baunatalerinnen durchaus einen Punkt verdient gehabt, aber alle fünf Fünfsatzspiele gingen auf das Konto des SC, und so hatte der GSV am Ende mit 30:26 nur das bessere Satzverhältnis. „Wir stehen das erste Mal an der Spitze der Tischtennis-Oberliga, nachdem die Anspannung vor dem Derby vorher schon beträchtlich gewesen ist“, sagte gestern Jürgen Klee als Vater der Spielerinnen Sophia und Julia.

Ganz ähnlich sah das auch der Baunataler Betreuer Norbert Buntenbruch: „Bei einem Derby ist der Druck zu gewinnen schon beträchtlich. Und dann kommt noch hinzu, dass sich einige Spielerinnen durch Auswahlmannschaften und das Training in Leistungszentren persönlich kennen.“

Beim Derby überzeugen konnte die beste Spielerin des Tages, Katja Burdasova, die alle drei Einzel und das Doppel mit Sarah Grede deutlich für die VW-Städter entschied. Niestetal überzeugte dagegen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der neben dem Doppel Julia und Sophia Klee alle vier Spielerinnen durch Anna-Lena Scherb, Sophia und Julia Klee je zweimal und Jana Schorstein einmal für den SC Niestetal die acht Siegpunkte einfahren konnten.

Baunatal siegt gegen Lahr

Nur einen Tag später machten es die Baunataler mit einem 8:2-Sieg bei der DJK Blau-Weiß Lahr besser. Nach ausgeglichenem Doppel-Sieg durch Grede/Burdasova und einer knappen Fünfsatzniederlage durch Ruhnau/Neumann ließ die Eintracht in den Einzelbegegnungen nichts mehr anbrennen. Den glatten Erfolgen von Sarah Grede, Katja Burdasova und Julia Ruhnau (je 2) stand nur noch eine Niederlage von Gabriele Neumann gegenüber. (nb/sol)

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