Tischtennis-Regionalligist gewinnt in Richtsberg und erreicht Remis gegen Fritzdorf

Niestetaler Ausbeute passt

Bester Stimmung: Die Niestetalerinnen (von links) Katharina Morbitzer, Sophia Klee und Linglan He holten mit dem Team am Wochenende drei Punkte. Foto: Fischer

Niestetal. Drei von vier möglichen Punkten haben die Tischtennis-Damen des SC Niestetal am Doppelspieltag-Wochenende in der Regionalliga geholt. In Richtsberg setzten sich die Nordhessinnen mit 8:1 durch, vor eigenem Publikum spielten sie am Sonntag 7:7-Unentschieden gegen Fritzdorf. „Mit den drei Punkten sind wir zufrieden, auch wenn gegen Fritzdorf mehr drin gewesen wäre“, bilanzierte die Nummer zwei Katharina Morbitzer.

Anna-Lena Scherb, die für die erkrankte Janina Ciepluch eingesprungen war, führte im Entscheidungsspiel schon mit 2:1 Sätzen und 8:3 Punkten, als der Ball kaputt ging. Danach kippte die Partie, Scherb musste sich gegen Fritzdorfs Nummer zwei Laura Peil noch mit 2:3 geschlagen geben. Nach gut dreieinhalb Stunden stand damit das Unentschieden fest. „Da wir zwischendurch schon mit 4:6 zurücklagen und Sophia Klee und ich dann zwei Spiele im Entscheidungssatz gewonnen haben, ist das 7:7 am Ende schon ein faires Ergebnis“, kommentierte Morbitzer.

Zu Beginn hatten Morbitzer und Klee ihr Doppel 0:3 verloren, Scherb und Linglan He punkteten mit einem 3:2. Im Anschluss entschieden die Niestetalerinnen drei Einzel für sich und gingen 4:1 in Führung. Doch die Gäste, ohne Topspielerin Gabriele Jansen angetreten, kämpften sich zurück ins Spiel. Im Topduell unterlag Klee gegen Teresa Ströher. „Gegen Materialspielerinnen tue ich mich immer schwer“, ärgerte sie sich über das 1:3 gegen die unorthodox aufspielende Nummer eins aus Fritzdorf. Auch Morbitzer, He und Scherb mussten sich beugen, so dass es fast so aussah, als könnten die Gäste die Partie für sich entscheiden.

Beim Tabellenvorletzten Richtsberg hatten sich die Nordhessinnen am Samstag klar mit 8:1 durchgesetzt. Mit Scherb und Julia Klee hatten zwei Spielerinnen aus der Reserve ausgeholfen, die ihre Sache gut machten: Sie punkteten nicht nur gemeinsam im Doppel, Scherb holte auch noch zwei Einzelerfolge.

Von Carina Wagener

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