Tischtennis-Verbandsliga

Noch ein einziger Schritt für SV Ermschwerd zur Meisterschaft

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Ungschlagen: In allen 18 bestrittenen Doppeln gingen Dusan Snasel (hinten) und Jiri Tomaniec vom SV Ermschwerd in dieser Saison als Sieger vom Tisch.

Ermschwerd – Die Weichen sind gestellt - nun folgt das große Finale. Noch ein Sieg trennt den SV Ermschwerd von der Meisterschaft in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren, und der soll Samstag um 16.30 Uhr im Auswärtsspiel beim Tabellenfünften TSV Ihringshausen her.

„Wir Spieler und natürlich auch unsere Anhänger fiebern diesem Spiel entgegen. Es soll die Krönung einer ganz tollen Saison werden“, sagt Michael Wiesendorf. In einem Reisebus und in mehreren Autos fahren die Ermschwerder und ihre Fans nach Ihringshausen. Für Rückendeckung des Tabellenführers und prächtige Stimmung im entscheidenden Vergleich ist damit gesorgt. „Das Tor zum Titelgewinn haben wir mit dem fantastischen Sieg zuletzt gegen Breitenbach weit aufgestoßen, nun wollen wir auch hindurchgehen, so Wiesendorf.

Doch der Spitzenreiter weiß auch um die lauernden Gefahren beim unberechenbaren Rivalen. „Tritt unser Gegner in Bestbesetzung an, dann ist er eminent gefährlich“, sagt Ermschwerds Nummer vier.

Will heißen, dass die Gastgeber mit Spitzenspieler Jonas Wollenhaupt (24:8-Einzelsiege), Jörg Wollenhaupt im mittleren Paarkreuz (19:11) und ihrer Nummer fünf Marcel Häfner (14:6) starke Akteure in ihren Reihen haben, die den Ermschwerdern gerade im mittleren und hinteren Paarkreuz arg zu schaffen machen können.

„Vorn ist Ihringshausen zwar nicht ganz so stark, aber ab Position drei müssen wir höllisch aufpassen“, so Wiesendorf.

Der großartige Sieg im Gipfeltreffen gegen den entthronten Tabellenführer aus Breitenbach hat die SV-Sportler aber selbstbewusst gemacht. „In dieser Form, mit diesem Ehrgeiz und der Unterstützung durch die Anhänger wird Ermschwerd in Ihringshausen kaum zu schlagen sein“, meinte der Breitenbacher André Schmidt-Hosse nach diesem Top-Spiel.

„Das Ziel Meisterschaft ist erst im Verlauf der Saison in die Köpfe gekommen. Am Anfang der Punkterunde war davon überhaupt nicht die Rede“, sagt Wiesendorf.

Die beiden tschechischen Spitzenspieler Dusan Snasel und Jiri Tomaniec verloren zwar zuletzt jeweils ein Einzel, sind aber zusammen im Doppel mit 18:0-Siegen noch ungeschlagen und gehören auch am Samstag zu den großen Hoffnungsträgern. „Schön wäre ein Vorsprung nach den drei Eingangsdoppeln, dann ist der Druck nicht ganz so groß“, sagt Wiesendorf. Die Gäste treten in der gewohnten Aufstellung mit Dusan Snasel, Jiri Tomaniec, Heiko Blessmann, Michael Wiesendorf, Christoph Heidrich und Jonas Blum an.

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