Oberliga

Aufsteiger Morschen-Heina hält gegen den TTC Langen II mit und verliert doch mit 4:8

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Gewann gegen Langen zwei ihrer drei Einzel: Heike Grebe, die Nummer drei der TTG Morschen-Heina. 

Die erhoffte Überraschung blieb aus: Beim 4:8 der TTG Morschen-Heina gegen den TTC Langen II kassierte der Aufsteiger in die Tischtennis-Oberliga im siebten Spiel die fünfte Niederlage und fällt auf den letzten Platz zurück. 

Nach knapp zwei Stunden wurd‘s doch noch mal spannend. Durfte der Außenseiter auf eine Überraschung hoffen. Als nämlich Heike Grebe mit einem Drei-Satz-Sieg gegen Julia Baligacs auf 4:5 verkürzte und die TTG Morschen-Heina wieder „dran“ war. Dann jedoch gewann der Aufsteiger in die Tischtennis-Oberliga gegen den TTC Langen II keinen Punkt mehr, musste sich dem Tabellenzweiten wie erwartet mit 4:8 geschlagen geben.

„Schade“, ärgerte sich TTG-Trainer Günther Bey, „bei einem guten Verlauf wäre für uns auch ein 7:7 möglich gewesen.“ Zumal die letzten drei Einzel durchaus umkämpft waren. Malena Bey hatte beim 1:3 (11:6, 8:11, 4:11, 7:11) ihre Gegnerin Annette Aumüller anderthalb Sätze lang gut im Griff, ehe sie sich vorrangig der Routine der Senioren-Meisterin beugen musste. Heike Grebe gab gegen Ann-Kathrin Ditschler (14:16, 11:13, 8:11) in zwei der drei Durchgänge einen komfortablen Vorsprung aus der Hand und Annabelle Bey schien gegen Julia Baligacs nach erfolgreicher Aufholjagd (von 0:2- auf 2:2-Sätzen) schon auf der Siegerstraße, ehe Langens Neuzugang von Ligakonkurrent BW Münster im fünften Durchgang (8:11) zurückschlug.

„Wir können mithalten“, bilanzierte die TTG-Spitzenspielerin. Das klang angesichts der vorausgegangenen Resultate keineswegs trotzig, sondern entsprach den Tatsachen. Denn der auf den letzten Platz zurück gefallene Neuling ließ sich auch von einem 0:2-Rückstand nach den Doppeln nicht verdrießen.

Heike Grebe stark

Morschens Nummer eins punktete beim 3:1 (13:11, 11:4, 6:11, 12:10) gegen Cornelia Beinstadt, wobei sie im vierten Durchgang zwei Satzbälle abwehrte. Besonders zufrieden war sie mit ihrer druckvollen und bisweilen explosiven Rückhand, die danach aber nicht mehr so spektakulär „zündete“. Beim 1:3 im Spitzenduell gegen Ditschler schien die Angriffsspielerin nach locker gewonnenem ersten Satz (11:7) und 8:4-Führung im zweiten (8:11) gut unterwegs, büßte diese Dominanz aber ein. Spätestens nach einem Vorhandfehler zum 12:14 im vierten Durchgang war sie auch mental geschlagen, der fünfte für Langens Nummer eins nur noch Formsache (3:11).

Heike Grebe kämpfte sich gegen Unterschnittspezialistin Aumüller durch und wurde am Ende für ihren Mut zur Offensive belohnt. Nach 2:1-Satzführung drohte die Partie beim 6:9 im vierten Durchgang zu kippen. „Da musste ich was tun“, begründete die Nummer drei der TTG ihre Flucht nach vorn in Form von knallharten Vorhandbällen. Die saßen. Den zweiten Matchball verwandelte sie zum Satz- und 3:1-Spielgewinn, der sie offensichtlich gegen Langens Nummer drei, Julia Baligacs, beflügelte. Denn die war beim beim 11:5, 11:9 und 14:12 chancenlos. Weiterhin punktete Lisa Ellrich mit 3:2 gegen Cornelia Beinstadt.

Damit hatten bis auf Malena Bey alle Spielerinnen des Gastgebers ihr persönliches Erfolgserlebnis. Für ein kollektives reichte das noch nicht, könnte aber im nächsten Heimspiel gegen Oberzeuzheim (Sa.) nachgeholt werden. Ein Gegner, der nicht als Favorit anreist.

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