Oberliga: Besser „Mitte“ überragt bei 9:6-Sieg beim Schlusslicht

Peter Beck nervenstark

Setzte seine persönliche Erfolgsserie fort: Florian Bierwirth. Foto: Kasiewicz

Nieder-Roden. Der TSV Besse hat nachgelegt. Dank eines 9:6-Sieges beim TTC Nieder-Roden sind die Chancen auf den Klassenerhalt für den heimischen Tischtennis-Oberligisten deutlich gestiegen.

„Wichtig war, dass sich zu Beginn unsere Doppel-Umstellungen bewährt haben“, erklärte Sebastian Pfaff, der an der Seite von Kaszuba mit 1:3 gegen das stärkste TTC-Duo Hock/Morkramer unterlag. Was Wasik/Baron mit 3:0 gegen Mihmat/Özer aber sofort wett machten. Anschließend brachten Beck/Bierwirth (3:0 gegen Ipekdag/Walenzyk) die Edermünder mit 2:1 in Führung, die in den Einzeln über 4:2 und 7:4 ausgebaut wurde.

Der Knackpunkt: die blitzsaubere 4:0-Bilanz im unteren Paarkreuz. Dort warf Pfaff mit zwei 3:1-Siege gegen Tuncer Özer und gegen Deniz Ipekdag seine Erfahrung in die Waagschale. Und Florian Bierwirth setzte einen Fünf-Satz-Sieg (11:6 im Entscheidungssatz) gegen Ipekdag und ein 3:1 gegen Özer darauf. Der beeindruckend aufspielende 16-Jährige Liga-Neuling feierte damit seinen fünften Einzelsieg in Folge.

Im Spitzenpaarkreuz gab es Licht und Schatten. Weder Michal Baron noch Petr Wasik konnten gegen TTC-Ass Markus Hock einen Satz gewinnen. Doch die beiden Tschechen hielten sich dafür an Harun Morkramer schadlos: Wasik glatt in drei Sätzen (11:5,11:8, 11:5), Baron nervenaufreibend nach 1:2-Satzrückstand und 11:9 im Entscheidungssatz.

In der Mitte hatte Matheusz Kaszuba nicht seinen besten Tag erwischt. Der polnische Topspin-Spezialist musste sich im entscheidenden fünften Satz sowohl gegen David Walenzyk (4:11) als auch gegen Mehmet Mihmat (8:11) geschlagen geben. „ Matheusz hat keinesfalls enttäuscht, konnte aber nicht an die Superform vom Spiel gegen Maberzell anknüpfen“, gab Pfaff Rückendeckung. Dafür sprang Peter Beck (2:3 gegen Walenzyk) mit einem hart erkämpften 3:2 (12:10, 14:12, 8:11, 10:12, 11:8)-Coup gegen Mihmat die Bresche.

Mit dem Sieg über das Schlusslicht hat das TSV-Sextett die drei Abstiegsränge, erst einmal hinter hinter sich gelassen. „Mit sieben Punkten sind wir voll im Rennen, hätten aber besser abschneiden können“, bilanziert Pfaff die schwierige Hinrunde. Der Besser Kapitän hofft, dass in der Rückrunde mit einem gesunden Wasik die nötigen Zähler geholt werden können.

Von Reinhold Döring

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