Oberliga: Besse beim 3:9 gegen Fehlheim chancenlos

Petr Wasik glänzt

Schlug Fehlheims Nummer eins und Nummer zwei: Besses Nummer eins Petr Wasik. Foto: Kasiewicz

Bensheim-Fehlheim. Die Überraschung blieb aus. Der TSV Besse unterlag in der Tischtennis-Oberliga beim um den Aufstiegs-Relegationsplatz kämpfenden VfR Fehlheim mit 3:9.

In der Turnhalle des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums traf der Tabellenvorletzte auf einen Gastgeber in Bestbesetzung, der nach dem 8:8 am Vorabend gegen Spitzenreiter Kriftel auf Kantersieg programmiert war. Das bekamen die Edermünder schon in den Doppeln zu spüren, als Kaszuba/Beinhauer gegen Bondarev/Thieruvengadam und Wasik/Beck gegen Kurkowski/Stefanov jeweils glatt mit 0:3-Sätzen unterlagen und auch Pfaff/Mayer mit 2:3 (8:11 im fünften Satz) das dritte Doppel abgeben mussten.

Die Hoffnungen auf Gegenpunkte ruhten in erster Linie auf Petr Wasik. „Er ist immer für einen Einzelsieg gut“, schätzt TSV-Teamchef Manfred Pfaff die Zuverlässigkeit seines Top-Akteur. Der diesmal sogar beide Einzel gegen hochklassige Kontrahenten - trotz zwischenzeitlichen 1:2-Rückständen - für sich entscheiden konnte. Zunächst bezwang er den Inder Nitin Thieruvengadam in einem äußerst engen Match mit 3:2(11:13, 11:6, 10:12, 11:8, 11:9) und legte im zweiten Durchgang, nicht minder nervenstark, noch einen 3:2(11:8, 6:11, 9:11 11:9, 11:8)-Coup gegen zweiten der Liga-Bestenliste, Andrej Bondarev, nach. Und schob sich mit dem 20. Saison-Erfolg selbst auf den siebten Rang.

Kein Erfolgserlebnis hingegen war Besses Nummer zwei Mateusz Kaszuba vergönnt, der ohne Satzgewinn blieb. Auch Peter Beck (0:3 gegen Jens Kurkowski), Moritz Beinhauer (0:3 gegen Oliver Schweickert) und Dirk Mayer (1:3 gegen Filip Stefanov) wurden deutlich geschlagen. Den dritten Zähler erkämpfte Sebastian Pfaff, der sich mit 3:2 (11:5) gegen Eric Immel für die Hinspiel-Niederlage eindrucksvoll revanchierte. Zum Schluss aber musste auch der TSV-Kapitän mit 0:3 (9:11, 8:11, 7:11) gegen Jens Kurkowski die Segel streichen.

Was noch nicht für seine Mannschaft gilt, die weiterhin rechnerisch den Abstiegs-Relegationsrang erreichen kann. Nötig wären dazu zumindest drei Punkte aus den beiden letzten Auswärtsspielen am kommenden Wochenende in Braunfels und beim Gießener SV.

Von Reinhold Döring

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