Pfaff mahnt zur Vorsicht

Derby in Tischtennis-Hessenliga: Felsberg baut auf eingespieltes Team

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Felsbergs Dauerbrenner: Dirk Heimel bleibt bei der Eintracht die Nummer Eins.

Felsberg. Auftakt in der Tischtennis-Hessenliga: der TSV Eintracht Felsberg erwartet den Kreisrivalen TSV Besse in der Alten Schulturnhalle (Sa. 18 Uhr).

Beide Teams brennen auf den Saisonstart, bei dem mehr Fragezeichen auf Edermünder Seite stehen.

Derby-Historie

Die letzten Duelle liegen zwei Jahre zurück. Damals setzte sich der TSV Besse, der später souverän Hessenliga-Meister wurde – ebenfalls zum Saisonauftakt – in Felsberg mit 9:2 durch. Und gewann dann auch in eigener Halle mit dem gleichen Resultat.

Ausgangssituation

Nach einjährigem Oberliga-Gastspiel ist Besse in die Hessenliga zurück. Zielsetzung: im Vorderfeld mitmischen, vielleicht sogar ganz vorn? Für die Eintracht geht es erneut um den Klassenerhalt, der zuletzt trotz großer Verletzungssorgen sehr überzeugend geschafft wurde. Angepeilt wird der rettende siebte Rang.

Urgesteine

Beim TSV hat Sebastian Pfaff erstmals die herausfordernde Spitzenposition übernommen. „Basti“ spielt seit 1994 ununterbrochen für seinen Verein. Ähnliches gilt für das Felsberger Pendant Dirk Heimel. „Er hat schon in der Jugend erfolgreich für uns gespielt und dann ab 1991 in der Ersten alle Höhen und Tiefen miterlebt“, sagt Abteilungsleiter Jörg Kuhn.

Debütant

Die Edermünder haben mit dem 23-jährigen Kacper Malinowski als Ersatz für Petr Wasik einen zweiten Polen verpflichtet. Die neue Nummer zwei (QTTR-Wert 2000) spielte zuletzt in der Oberliga für den VfB Schleiz an Position drei und ist aus seiner Zeit in Hofgeismar in Nordhessen kein unbeschriebenes Blatt.

Aufstellungen

Die Gastgeber kündigen Bestbesetzung an und wollen mit Heimel, Imberger, Zimmermann, Tonn, Jung und Leis antreten. Also exakt mit der Vorjahresformation. Bei den Edermündern pausiert Stas Blumhardt. Für ihn rückt Nachwuchstalent Leon Wicke nach, womit der TSV auf Pfaff, Malinowski, Kaszuba, Beck, Mayer und Wicke setzt.

Doppelstärke

Hier haben die Felsberger eine Trumpfkarte im Ärmel, denn ihre Duos sind deutlich besser eingespielt. Vor allem auf Erfolge von DM-Gewinner Zimmermann und Imberger, die in der vergangenen Saison das stärkste Hessenliga-Doppel waren, können sie bauen. Hingegen müssten die Besser ihre Doppelformationen völlig neu zusammenbauen, was Kuhn auf einen 2:1-Auftakt hoffen lässt.

Favoritenrolle

Der ehemalige Oberligist ist favorisiert. Auch für Eintracht-Kapitän Thilo Leis: „Wir wissen um die Einzelstärke der Besser.“ Doch so deutlich wie bei den vergangenen Vergleichen sieht TSV-Kapitän Sebastian Pfaff die Rollenverteilung diesmal nicht: „Nach längerer Wettkampfpause und personellen Veränderungen wird es alles andere als leicht für uns.“

Von Reinhold Döring

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